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Einschlag von Energieholz 2018

In Deutschland lag das Verhältnis Energieholz insgesamt zu Einschlag insgesamt im vergangenen Jahr bei 18 %.

Im Jahr 2013 wurde mit 11,16 Mio. Fm der bisher höchste jemals ermittelte Einschlag von Energieholz in Detuschland erreicht. In den Folgejahren war zunächst ein leichter Rückgang zu beobachten, und auch im vergangenen Jahr 2018 blieb die Erntemenge mit einem Minus von 1,0 % auf 9,83 Mio. Fm wieder unter der 10-Mio.-Marke.

Bei Kiefer war der Rückgang mit -12,4 % auf 1,17 Mio. Fm am stärksten ausgeprägt. Bei Buche war ein Minus um 4,7 % auf 3,93 Mio. Fm zu verzeichnen. Die Ernte von Eiche verminderte sich um 1,5 % auf 601.000 Fm, während die von Fichte als einzige Baumart im Plus war. Hier erreichte die Erntemenge dank eines Anstiegs um 7,0 % einen Rekord von 4,13 Mio. Fm.

Gemessen am Gesamteinschlag je Holzart lag der Energieholz-Anteil von Eiche im Jahr 2018 bei rund 27 % und der von Buche bei 33 %. Vergleichsweise gering ist dagegen der Anteil von Fichte mit 16 % und der von Kiefer mit 9 %. Das Verhältnis Energieholz insgesamt zu Einschlag insgesamt lag bei 18 %. Zu Beginn der separaten Ausweisung im Jahr 2006 lag der Anteil über alle Holzarten noch bei 13 %, im Jahr 2010 bei 17 % und im Jahr 2014 stieg er auf 20 %. Anders ausgedrückt: Im Jahr 2018 ging etwas weniger als jeder fünfte eingeschlagene Festmeter in die energetische Verwendung, bei Laubholz war es sogar jeder dritte Festmeter.

HMI/Quelle: Statistisches Bundesamt

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