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Einschlag von Energieholz 2017

Im Jahr 2017 wurden in Deutschland 9,93 Mio. Fm Energieholz eingeschlagen, so die Daten des Statistischen Bundesamtes.

Im Jahr 2013 wurde mit 11,16 Mio. Fm der höchste jemals ermittelte Einschlag von Energieholz in Deutschland erreicht. In den Folgejahren war zunächst ein leichter Rückgang zu beobachten, der im Jahr 2016 mit einem Minus von 10,3 % sehr kräftig war, so dass die Erntemenge wieder unter die Marke von 10 Mio. Fm fiel.

Im Jahr 2017 war zwar wieder ein deutliches Plus um 5,5 % zu verzeichnen, die Menge blieb aber mit 9,93 Mio. Fm noch immer unter der Marke von 10 Mio. Fm. Bei Eiche war der Rückgang mit einem Minus von 13,7 % auf 610.000 Fm am stärksten ausgeprägt. Bei Kiefer war ein Minus um 6,9 % auf 1,33 Mio. Fm zu verzeichnen. Die Ernte von Buche dagegen erhöhte sich um 2,2 % auf 4,13 Mio. Fm. Am stärksten war der Anstieg bei der Fichte mit 19,3 % auf 3,86 Mio. Fm.

Gemessen am Gesamteinschlag je Holzart lag der Energieholz-Anteil von Eiche im Jahr 2017 bei rund 30 % und der von Buche bei 35 %. Vergleichsweise gering ist dagegen der Anteil von von Fichte mit 15 % und der von Kiefer mit 10 %.

Das Verhältnis Energieholz insgesamt zum Einschlag insgesamt lag bei 19 %. Zu Beginn der separaten Energieholz-Ausweisung im Jahr 2006 lag der Anteil über alle Holzarten noch bei 13 %, im Jahr 2010 bei 17 % und im Jahr 2014 stieg er auf 21 %. Anders ausgedrückt: Im Jahr 2017 ging etwas weniger als jeder fünfte eingeschlagene Festmeter in die energetische Verwendung, bei Laubholz war es jeder dritte Festmeter.

HMI, Quelle: Statistisches Bundesamt

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