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Einigkeit bei Abschlussgespräch zur RVR

Einigkeit bei Abschlussgespräch zur RVR

Am Rande des Rohstoffgipfels der Holzindustrie, der durch die Arbeitsgemeinschaft der Rohholzverbraucher (AGR) in Mannheim organisiert wurde, fanden am 17. März zwischen Vertretern der Forst- und Holzseite die abschließenden Gespräche zur Rahmenvereinbarung für den Rohholzhandel in Deutschland (RVR) statt. Dabei konnte in allen Belangen Einigkeit zwischen den Parteien hergestellt werden. Bei den abschließenden Gesprächen zur RVR ging es in erster Linie um Themen, der Industrieholz verarbeitenden Abnehmer. Darüber hinaus wurden redaktionelle Verbesserungen in den RVR-Anlagen zur Definition und Messung von Holz-Qualitätsmerkmalen vorgenommen, die von der Sägeindustrie eingebracht wurden.
Im nächsten Schritt folgt nunmehr die Zusammenstellung der vorläufigen Endfassung durch die Forstliche Versuchsanstalt Baden-Württemberg sowie die Beauftragung einer juristischen Überprüfung des Gesamtwerks. Parallel werden die Veröffentlichung der RVR und die Besetzung der Mitglieder des ständigen Ausschusses durch die Verhandlungspartner vorbereitet. Es ist geplant, jeweils vier Personen von Forst- und Holzseite in den Ausschuss zu berufen, der die RVR als lebendiges Werk begleiten soll.
Die Plattform Forst & Holz wurde im Mai 2007 vom Deutschen Forstwirtschaftsrat (DFWR) und dem Deutschen Holzwirtschaftsrat (DHWR) ins Leben gerufen und vertritt die gesamte Holzwirtschaftskette vom Wald bis zum Endprodukt. Mit einem Gesamtumsatz von 167,7 Mrd. Euro, rund 152.000 Unternehmen und 1,2 Mio. Beschäftigten hat die holzbasierte Wertschöpfung einen hohen Stellenwert für die Wirtschaftskraft und die Beschäftigung in Deutschland und gilt als eine der Schlüsselbranchen insbesondere im ländlichen Raum.
Plattform Forst & Holz

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