Holzverkauf und Holzpreise

Eichen in der Pfalz bringen stabile Erlöse

von Marc Kubatta-Große

Bei der Submission von Landesforsten Rheinland-Pfalz am 01. / 03.02.2021 wurden von drei Forstämtern rund 852 Fm (Vj. 1.120 Fm) Eichenwertholz, 48 Fm Esche (Vj. 15 Fm) und 6 Fm Lärche auf zwei Lagerplätzen meistbietend zum Verkauf angeboten.

Es wurden 30 (Vj. 28) Gebote abgegeben, was im 5 Jahresvergleich den Spitzenwert darstellt. Alle Höchstgebote wurden zugeschlagen. Die zugeschlagene Menge geht zu 22 % an Furnier- zu 63 % an Fassholz- und zu 15 % an Sägeholzkunden. Eine Menge von 58 Fm, darunter das Lärchenlos, blieb ohne Gebot.

Stieleiche zieht an, Traubeneiche gibt nach

Die Eichen erzielten mit 773 €/Fm (Vj. 789 €/Fm) einen 2 % niedrigeren Durchschnittserlös als im Vorjahr. Dabei verzeichnete die Stieleiche mit 838 €/Fm (Vj. 785 €/Fm) einen Preisanstieg von 7 % und die Traubeneiche mit 699 €/Fm (Vj. 796 €/Fm) einen Preisrückgang von 12 %.

Die zugeschlagenen Eschen erbrachten einen Durchschnittserlös von 210 €/Fm (Vj.185 €/Fm). Allerdings blieben zwei Drittel der Eschenmenge ohne Gebot.

Höchstgebote

Das Höchstgebot von 2.079 €/fm wurde für eine Traubeneiche der Gemeinde Weidenthal aus dem Forstamt Johanniskreuz abgegeben und erzielte einen Verkaufserlös von 5.967 €. Den höchsten Verkaufserlös erzielte mit 8.019 € eine Stieleiche der Gemeinde Erlenbach aus dem Forstamt Bienwald. Für diesen Stamm wurde ein Gebot von 1.951 €/fm abgegeben.

Erlöse der Submission Pfalz:

Quelle: Landesforsten Rheinland-Pfalz