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„Eiche zwischen Ems und Elbe“ hält Preisniveau

„Eiche zwischen Ems und Elbe“ hält Preisniveau

Mit erfreulichen Ergebnissen wurde am 7. März die Submission „Eiche zwischen Ems und Elbe 2012“ von den Niedersächsischen Landesforsten durchgeführt. Insgesamt 4.120 Fm hochwertiges Laubholz wurden auf sechs über ganz Niedersachsen verteilt liegenden Lagerplätzen angeboten. Damit lag die Angebotsmenge insgesamt um fast 500 Fm (13,6 %) über dem Vorjahreswert. Neben den Niedersächsischen Landesforsten präsentierten wieder zahlreiche Anbieter aus dem niedersächsischen Kommunal-, Genossenschafts- und Privatwald ein breites Qualitätsspektrum vom Furnier- über hochwertiges Schneideholz bis zur Dielenware.
Den Schwerpunkt bildeten mit 3.808 Fm die Eiche sowie die Esche mit 264 Fm. Die Qualität der präsentierten Stämme lag bei der Eiche auf dem Niveau des Vorjahres. Folgerichtig blieb der Durchschnittserlös für die Eiche mit 362 €/Fm (Vorjahr 363 €/Fm) nahezu identisch. Das gegenüber dem Vorjahr erhöhte Eschenangebot wies teilweise geringere Qualitäten bzw. schwächere Dimensionen aus. In der Konsequenz blieben einige Lose ohne Gebot oder wurden aufgrund zu geringer Gebote nicht zugeschlagen.
Deutlich spürbar war das gegenüber dem Vorjahr nochmals gestiegene Käuferinteresse. 39 (Vorjahr 31) Bieter aus ganz Deutschland sowie Dänemark haben über 3800 Gebote auf 825 Lose abgegeben; somit konnten 97 % des angebotenen Holzes an 33 Kunden verkauft werden. Da auch in diesem Jahr die Furnierkäufer ihre Gebote wieder nur sehr selektiv platziert haben, konnte erneut ein nennenswerter Anteil von furnierhaltigem Holz von Sägewerken erworben werden, wobei zum Teil Preise deutlich über 600 €/Fm erzielt wurden.
Der teuerste Stamm der Submission ist eine furnierhaltige 10,3 m lange Eiche aus dem NFA Göhrde mit einem Volumen von 4,92 Fm, die bei einem Preis von 679,- €/Fm einen Erlös von 3.341,- € erzielte.
 
NLF

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