Holzverkauf und Holzpreise

Eiche in Unterfranken stabil

von Marc Kubatta-Große

Am 15. Dezember 2020 fand die 16. Laubholzsubmission der Forstwirtschaftlichen Vereinigung Unterfranken (FVU) statt. Dabei wurden 2.673 Fm Wert- und Schneideholz aus acht Forstbetriebsgemeinschaften angeboten. 41 Bieter nahmen an der Submission teil.

Auf der 16. Laubholzsubmission der Forstwirtschaftlichen Vereinigung Unterfranken in Sailershausen kamen 2.673 Fm Laubwert- und Schneideholz zum Angebot, und damit etwas weniger als im Vorjahr (2.710 Fm). 41 Interessenten aus dem In- und Ausland gaben Gebote auf die Hölzer ab.

Eiche mit stabil hohem Ergebnis

Der Durchschnittserlös über alle 18 angebotenen Holzarten betrug 512 €/Fm, 2.583 Fm wurden zugeschlagen, 90 Fm blieben unverkauft. Mit 2.296 Fm dominierte die Eiche das Angebot. Von ihnen erhielten 2.247 Fm einen Zuschlag, 49 Fm blieben unverkauft. Der Durchschnittserlös der Eiche betrug 559 €/Fm. Mit diesem stabil hohen Ergebnis bestätige sich der Trend zu hochwertigem Eichenholz, das gefragt sei wie nie, so die FVU.

Buche wegen Trockenschäden geringer bewertet

Darüber hinaus wurde folgende Durchschnittserlöse erzielt: Buche 130 €/Fm, Esche 193 €/Fm, Kirsche 272 €/Fm, Linde 176 €/Fm und Hainbuche 122 €/fm. Wie abzusehen waren die Ergebnisse der Buntlaubhölzer leicht rückläufig. Bei Buche seien die Ergebnisse entsprechend der Marktlage und der Trockenschäden bedingt durch den Klimawandel auf geringeren Niveau im Vergleich zum Vorjahr.

Braut aus den Haßbergen

Der wertvollste Einzelstamm – die sogenannte „Braut der Submission“ – war in diesem Jahr ein Eichenstamm aus der Forstbetriebsgemeinschaft Haßberge mit 7,62 Fm, für den ein Käufer 17.884,14 € (2.347€/Fm) zahlte.

Tabelle: FVU
FVU/Red.