Holzverkauf und Holzpreise

Eiche in Südostbayern legt um 9 % zu

von Marc Kubatta-Große

Am 1. Februar fand in Waging am See die Gebotseröffnung der Südostbayern-Submission statt, die der Forstbetrieb Ruhpolding und die WBVs Traunstein und Laufen-Berchtesgaden gemeinsam mit dem AELF Traunstein ausrichtete.

386 Stämme mit insgesamt 430 Fm wurden angeboten, und damit deutlich mehr als im Vorjahr. Das Angebot verteilte sich auf 25 Baumarten, darunter auch Raritäten wie Birne, Hainbuche, Schwarznuss und Speierling. 42 Bieter aus Deutschland, Österreich und Frankreich nahmen teil – eine Rekordbeteiligung in der 24-jährigen Geschichte der Südostbayern-Submission.

Eiche plus 9 %

Der Durchschnittspreis über alle Baumarten erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr von 331 €/Fm auf 339 €/Fm. Die Eiche als bedeutendste Baumart war mit 150 Fm vertreten. Im Schnitt erlöste sie 484 €/Fm (Vj. 444, + 9 %). Die teuerste Eiche stammte aus dem Forstbetrieb Berchtesgaden und ging für 4.129 € (2.333 €/Fm) an einen Furnierhersteller.

Den höchsten Gesamtpreis erzielte ein Bergahorn mit 69 cm Durchmesser aus dem Forstbetrieb Ruhpolding. Er erbrachte 4.771 € (2.130 €/Fm). Käufer ist ein Furnierwerk aus Hamburg.

Trotz eines Überangebots aufgrund des Eschentriebsterbens blieb der Preis der Esche mit 176 €/Fm stabil.

Lärche mit stabilem Ergebnis

Nadelwertholz machte ein Drittel des Angebotes auf der Südostbayern-Submission aus. Dabei war die Lärche wie üblich am stärksten vertreten und erzielte mit 248 €/Fm einen ähnlichen Durchschnittspreis wie im Vorjahr. Fichten, Tannen und Douglasien konnten sowohl mengenmäßig als auch qualitativ zulegen und wurden zu gesteigerten Durchschnittspreisen von 212.-, 232,- bzw. 192 €/Festmeter zugeschlagen.

Der Gesamterlös der Submission lag bei 142.555 € netto.

Quelle: BaySF