Holzverkauf und Holzpreise

Eiche bei Submission Brandenburg unter Vorjahr

Bearbeitet von Marc Kubatta-Große

Bei der 31. Laubholzsubmission des Landesbetriebs Forst Brandenburg wurden ausgewählte Einzelstämme für die Meistgebotsverkäufe versteigert. Insgesamt fanden 388 Fm Laubholz aus dem Landeswald, darunter hauptsächlich Eichen, Käufer aus fünf Bundesländern. Im Vorjahr waren es 269 Fm. 84 Fm Holz bleiben zur Weiterverarbeitung in Brandenburg.

Die Gesamterlös der Submission beträgt 231.264 Euro. Bei diesmal größerer Angebotsmenge stieg der Durchschnittspreis pro Festmeter auf 609 €/Fm (Vorjahr: 587 €/Fm). Der Durchschnittserlös für die Eiche ist von 673 €/Fm auf 640 €/Fm zurückgegangen. Die verkaufte Eichenmenge ist allerdings um 90 % auf 354 Fm gestiegen und damit der Eichenanteil an der verkauften Gesamtmenge von 83 % im Vorjahr auf aktuell 93 %.

90 % mehr Eiche verkauft

Folgende Durchschnittserlöse wurden für die weiteren angebotenen Holzarten erzielt: Erle: 155 €/Fm (Vj.: -), Esche:193 €/Fm (Vj.: 102), Ulme: 175 €/Fm (Vj.: -), Roteiche: 209 €/Fm (Vj.: 260). Der teuerste Einzelstamm mit 6.530 Euro bei 4,24 Festmetern war eine Eiche aus der Landeswaldoberförsterei Steinförde (Oberhavel), für den auch das höchste Gebot mit 1.540 Euro pro Kubikmeter abgegeben wurde.

Für die Werthölzer interessierten sich neun Bieter. 32 % des Gesamtaufkommens ging nach Sachsen, 22 % nach Brandenburg, 19 % nach Bayern, der Rest nach Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg.

Ergebnisse der Laubholzsubmission des Landesbetriebs Forst Brandenburg

Quelle: MLUL