Holzverkauf und Holzpreise

Eiche aus dem Pfälzerwald plus 16 %

Bearbeitet von Marc Kubatta-Große

Bei der Submission Pfälzerwald der Landesforsten Rheinland-Pfalz am 13./15. Dezember 2021 wurden 1.971 Fm Eichenwertholz (Vj. 1.570 Fm) von 6 Forstämtern auf 6 Lagerplätzen meistbietend zum Verkauf angeboten. Aufgrund von Zwangsnutzungen waren in der Angebotsmenge auch 560 Fm (28 %) Eiche mit Trocknis enthalten.

Von 39 Bietern (Vj. 25) aus den Verwertungsbereichen Furnier, Fass- und Sägeholz wurden Gebote aus Deutschland (24) und dem europäischen Ausland (15) abgegeben. Dabei blieben nur 3 Fm (Vj. 40 Fm) ohne Gebot. Alle Höchstgebote wurden zugeschlagen.

Höherer Durchschnittserlös

Der Durchschnittserlös für die Gesamtverkaufsmenge stieg im Vergleich zum Vorjahr trotz des außergewöhnlich hohen Anteils von Eichen mit Trocknis um 110 €/Fm (+16 %) auf 802 €/Fm (Vj. 692 €/Fm).

Für die unterschiedlichen Holzqualitäten lagen die Durchschnittserlöse für Furnier bei 1.248 €/Fm (Vj. 1.025 €/Fm), für Fassholz bei 711 €/Fm (Vj. 615 €/Fm) und für Schneideholz bei 441 €/Fm (Vj. 367 €/Fm).

Höchstgebot über 4.000 €/Fm

Betrachtet man die Traubeneiche differenziert nach Holz ohne/mit Trocknis, ergibt sich ein Durchschnittserlös für 1.405 Fm Holz ohne Trocknis von 913 €/Fm. Der Durchschnittserlös für 555 Fm Traubeneiche mit Trocknis beträgt hingegen 526 €/Fm.

Das höchste Gebot im Pfälzerwald wurde mit 4.242 €/Fm für eine Traubeneiche aus dem Forstamt Johanniskreuz mit einem Netto-Verkaufserlös von 11.538 € abgegeben. Der teuerste Stamm kam mit einem Gebot von 2.890 €/Fm und einem Netto-Verkaufserlös von 19.045 € aus dem Forstamt Wasgau.

Quelle: LFRP