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Ehrhorner Waldweihnacht fand regen Zuspruch

Ehrhorner Waldweihnacht fand regen Zuspruch

Die 8. Ehrhorner Waldweihnacht der Niedersächsischen Landesforsten am vergangenen dritten Advent wurde von vielen mit Spannung erwartet. Das bunte und erlebnisreiche Programm konnte wieder einmal voll überzeugen. Ganz nach der Devise „Neue Besen kehren gut!“ stellte Förster Frank Zweers als neuer Leiter des Walderlebnis Ehrhorn mit seinem schlagkräftigen Team einige Neuerungen auf die Beine.
Zweers betont: „Unser Hauptziel bei der diesjährigen Veranstaltung lag darin, dass wir Altbewährtes beibehalten aber auch Möglichkeiten für Neuerungen behutsam nutzen, um weiterhin eine attraktive Ehrhorner Wald-Weihnacht auszurichten.“ So wurde mehr Raum sowohl im Haus als auch im Außenbereich geschaffen. Eine Veränderung, die bei vielen Besuchern und Ausstellern außerordentlich gut ankam. Die erstmals an eine Cateringfirma übertragene Versorgung klappte gut – trotz der traditionellen kurzfristigen Stromausfälle. Die Gäste wurden mit typischen Weihnachtsgenüssen wie der gut nachgefragten Wildbratwurst und dem neu eingeführten Ehrhorner-Wild-Spezialburger versorgt. „Bei der Auswahl der Produkte wurde besonderer Wert darauf gelegt, weiterhin regionale Anbieter stark einzubinden“, hebt der langjährig im Walderlebnis Ehrhorn tätige Förster Dieter Wölfer hervor.
Trotz des nasskalten Wetters lag die diesjährige Besucherzahl auf dem hohen Niveau des Vorjahres, wenngleich die Stammbesucher oft einen anderen Eindruck schilderten. „Dies ist sicherlich der so positiv beurteilten Weitläufigkeit zuzuschreiben“, resümiert Wölfer. Weitläufigkeit und Weinnachtsbaum-Wald wurden auch vom Wolf geschätzt, der sich am Nachmittag zusammen mit Rotkäppchen den Besuchern zeigte. Die Kleinen hatten sichtlich Spaß daran, das Wolfsgeheul zu erlernen. Sie erlebten gemeinsam mit den Großen, dass der Wolf ein wenngleich scheuer, aber in keiner Weise böser Zeitgenosse ist.
Wiebke Wollenweber von der für die Vorführung beauftragten Elfenagentur aus Hamburg hatte sich mit Kollegin Johanna Kulenkampff intensiv vorbereitet. „Gut, dass es im Forstamt Sellhorn den Wolfsbeauftragten Martin Tripp gibt. Er hat uns wertvolle Tipps für eine fachlich korrekte Umsetzung unserer Performance gegeben“, so die Wolfsdarstellerin Wollenweber. Mit dem Wolf schließt sich der Kreis zu der in den nächsten Monaten anstehenden Hauptaufgabe des Walderlebnis Ehrhorn. Es gilt bis zum kommenden Frühjahr eine Neukonzeption zu erarbeiten. Zweers abschließend: „Neuer Besen hin oder her, das wird eine Herausforderung, die mächtig Staub aufwirbeln wird. Aber die Wald-Weihnacht hat ja gezeigt, dass ich hier zum Glück weitere gute Besen an meiner Seite habe.“
NLF

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