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Erneutes Umsatzplus für EGGER-Gruppe

Holzwerkstoffhersteller Egger verbessert Ergebnis

Die Egger-Gruppe mit Stammsitz in St. Johann in Tirol konnte ihren konsolidierten Halbjahresumsatz zum 31.10.2012 deutlich steigern. Im Zeitraum von Mai bis Oktober 2012 stiegen die Erlöse um 14 % auf 1,1 Mrd. EUR. Das EBITDA lag laut Halbjahresfinanzbericht von Egger mit 156 Mio. EUR um 22 % über dem Vorjahreswert. Die Ergebnismarge ist in Relation zum Umsatz leicht auf 14 % gestiegen.

Verbesserungen bei Umsatz und Ergebnis

Die Verbesserungen bei Umsatz und Ergebnis sind hauptsächlich auf die Mengenzuwächse durch die Inbetriebnahme des OSB-Werkes im rumänischen Radauti und die gute Entwicklung in Russland mit dem zweiten Werk in Gagarin zurückzuführen. Daneben wirken sich auch die verbesserte Auslastung bei Egger Retail Products (Fußboden) sowie mehr Weiterveredelungsmöglichkeiten durch zusätzliche Beschichtungs- und Schichtstoffkapazitäten positiv aus.

• Der Bereich Möbel und Innenausbau produziert mit 80 % den größten Umsatzanteil, der zum Halbjahr 2012/13 bei 892 Mio. EUR liegt (+ 15 % zum Vorjahr). Die Umsatzsteigerungen fielen besonders deutlich aufgrund der Übernahme des Werkes Gagarin in Russland aus.
• Im Bereich OSB und Schnittholz konnte der Umsatz durch die Inbetriebnahme der OSB-Produktion in Radauti (Rumänien) Anfang 2012 um 54 % auf 126 Mio. EUR erhöht werden (Vorjahr: 82 Mio. EUR). Der Anteil am Gruppenumsatz beträgt 11 %.  
• Der Bereich Fußboden konnte den Umsatz um 7 % auf 187 Mio. EUR steigern (Vorjahr: 175 Mio. EUR). Zurückzuführen ist dies hauptsächlich auf einen guten Absatz in Russland, Osteuropa und der Türkei.

Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2012/13 wurden Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände in der Höhe von 76 Mio. EUR getätigt. Davon entfielen 35 Mio. EUR auf Erhaltungsinvestitionen und 41 Mio. EUR auf Wachstumsinvestitionen. Im Vorjahreszeitrum waren die Aufwendungen für Akquisitionen und Investitionen mit 298 Mio. EUR deutlich höher. Dies ist darauf zurückzuführen, dass im Zeitraum keine Großinvestitionen in neue Werke getätigt wurden. Stattdessen hat Egger in die Modernisierung seiner bestehenden Werke investiert.

Egger produziert europaweit in sieben Ländern und an 17 Standorten. In Westeuropa werden 59 % und in Osteuropa 36 % der Umsätze erwirtschaftet. Übersee hat einen Anteil von 5 %.

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