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Egger stellt Weichen auf Wachstum

Egger stellt Weichen auf Wachstum

Die Egger Gruppe mit Stammsitz in St. Johann in Tirol und 16 Produktionsstandorten in 7 Ländern europaweit hat „nach einer krisenbedingten Verschnaufpause das nachhaltige Wachstumsprogramm wieder aufgenommen, das Investitionen von 1 Mrd € in fünf Jahren vorsieht“. Darüber und über die Geschäftsentwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr 2009/2010 informierte die Unternehmensführung am 4. August.
Der Holzwerkstoffhersteller verzeichnete im Geschäftsjahr 2009/2010 mit 1,478 Mrd € Jahresumsatz nur ein leichtes Minus von 2 % im Vergleich zum Geschäftsjahr 2008/2009; die Produktionskapazitäten (Holzwerkstoffe, Schnittholz) stiegen von 6,35 auf 6,38 Mio. Kubikmeter aufgrund von Mengensteigerungen im Werk Rion des Landes (Frankreich). Ziel für das laufende Geschäftsjahr sind 10 % Umsatzwachstum.

Seine Position als Komplettanbieter mit den Absatzschwerpunkten in Europa inklusive Türkei und Russland will Egger ausbauen. So erfolgte zum 1.5.2010 die Übernahme von 71,5 % der Anteile des 1996 gegründeten türkischen Kantenherstellers Roma Plastik. In Westeuropa wird in bestehende Standorte  investiert, der Erwerb weiterer Standorte wird nicht ausgeschlossen, Neubauten jedoch soll es nicht geben.

In Osteuropa setzt Egger jedoch auch auf Werksneubauten. Egger plant die Errichtung von zwei neuen OSB-Werken in Russland. Aktuell werden bereits im Werk Barony (Großbritannien) eine Anlage zum Einsatz von Recyclingholz und Resthölzern und im Werk Radauti (Rumänien) eine Leimproduktion aufgebaut.
Red.

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