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Die Forwarder der F-Generation haben eine eckigere Motorhaube und einen neu gestaltetes Kühlergitter

Ecolog stellt die F-Serie vor

Am 28. Februar stellte Ecolog mit dem 20-t-Forwarder 594F das erste Modell der kommenden F-Serie vor. Der schwedische Forstmaschinenhersteller rüstet mit ihrer Einführung alle Harvester- und Forwarder-Modelle mit Motoren der Abgasstufe Stage V aus.

Erfüllten die Volvo-Penta-Motoren bisher mit der SCR-Technnologie die Abgasnorm Euromot 4, kommt nun auch ein Dieselpartikelfilter hinzu. Volvo Penta hat die neue Generation ihrer Offroad-Mororen Ende 2019 vorgestellt und angekündigt, dass sie bis zu 5 % weniger Kraftstoff verbrauchen. Die Motorleistung und die Drehzahl der Sechszylinder mit 7,7 l Hubraum bleiben dabei nach Auskunft des deutschen Ecolog-Importeurs WFW Waldburg Forstmaschinen Wolfegg nahezu unverändert.

Harvester-Modelle

Die Harvester der F-Generation sind optisch unverändert Foto: Ecolog

Bei den Harvester-Modellen 550F, 560F, 580F und 590F und 688F sind die Neuerungen damit schon abgehakt. Erwähnenswert ist noch, dass Ecolog den Dieselpartikelfilter rechts hinten in einem Stauraum untergebracht hat, während der AdBlue-Tank weiterhin links hinten unterkommt. Für die Modelle 580F und 688F ist jetzt zudem das neue Logmax-Aggregat 6000V erhältlich.

Forwarder-Modelle

Während die Harvester optisch unverändert sind, wird sich bei den zwei Forwardern 574F (14 t) und 594F (20 t) etwas mehr tun. Insbesonders die eckigere Motorhaube mit dem neu gestalteten Kühlergitter fällt auf. Ihre Farbgebung enthält außerdem mehr Grau und weniger Gelb.

In technischer Hinsicht führt Ecolog bei den Forwardern unter anderem folgende Neuerungen ein:

  • Der Kühlergitter schwingt leicht auf und bietet einen besseren Zugang für die Reinigung. Die Motorhaube öffnet sich nicht nur weiter als bisher, sondern auch mit einem elektrischen Zylinder.
  • Die Batterie ist rechts vorne in einer größeren Box untergebracht und so leichter zugänglich; links vorne fällt auch die Staubox größer aus  als bisher und bietet Platz für eine ganze Werkzeugkiste.
    Die Forwarder der F-Generation haben eine eckigere Motorhaube und einen neu gestaltetes Kühlergitte Foto: Ecolog
  • Um das Nachfüllen der verschiedenen Tanks zu erleichtern, hat Ecolog den Adblue-Tank räumlich mit der Zentralschmierung sowie mit den Diesel- und Hydrauliktanks zusammengefasst und nach unten versetzt.

Die technischen Parameter der Forwarder bleiben wie bei den Harvestern überwiegend erhalten. Der 20-t-Forwarder 594F erhält allerdings ein neues Getriebe mit einer höheren Zugkraft. Der 14-Tonner 574F wird mit 20 t einerseits zwar etwas schwerer ausfallen, die Maße, die 140-cm³-Hydraulikpumpe, die Zugkraft (195 kN) bleiben jedoch gleich. Bei den Ladekranen ist jetzt neben den beiden Cranab-Modellen FC12 und FC16 mit 120 kNm bzw. 160 kNm Hubmoment auch der Epsilon X2120F105 mit 10 m Reichweite und 159 kNm offiziell erhältlich. 

Erstaunlich bleibt, dass Ecolog weiterhin auf ein 12-t-Modell verzichtet. Die zuladungsstärkeren Modelle sind wegen der Schadholzaufarbeitung zwar aktuell gefragt, in Normalzeiten sind jedoch die 12-Tonner Standard.

Premiere in Wolfegg

WFW zeigt die neue Forstmaschinengeneration am 8. Mai mit einem Frühlingsfest in Wolfegg. An diesem Tag eröffnet auch der neue Anbau für den Ersatzteil- und Zubehör-Shop. WFW geht an diesem Tag außerdem mit dem neuen Onlineshop und einer neuen Webseite an den Start.

Oliver Gabriel

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