Ecolog 580F2: Die Änderungen erkennen auf den ersten Blick nur Kenner der Maschinen
Ecolog 580F2: Die Änderungen erkennen auf den ersten Blick nur Kenner der Maschinen
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Ecolog bringt die F2-Serie der Pendelarmharvester

27. Oktober 2022
Der schwedische Forstmaschinenhersteller Ecolog hat Ende September die Marketingkampagne für die neue Generation der Harvester aus der 500er-Serie gestartet. Wie Ecolog-Importeur Nicolas Reichenbach von Waldburg Forstmaschinen Wolfegg (WFW) mitteilt, kommen schon Anfang November die ersten Exemplare in Deutschland an.

Der schwedische Forstmaschinenhersteller Ecolog hat Ende September die Marketingkampagne für die neue Generation der Harvester aus der 500er-Serie gestartet. Wie Ecolog-Importeur Nicolas Reichenbach von Waldburg Forstmaschinen Wolfegg (WFW) mitteilt, kommen schon Anfang November die ersten Exemplare in Deutschland an.

Die F-Serie betrifft allerdings nur die Pendelarm-Modelle 560F, 580F und 590F. Beim Achtradharvester 688 ändert sich dagegen nichts. Insgesamt erhöhen die Neuerungen nicht nur die Produktivität der Maschinen, sie erleichtern zudem die Bedienung und den Service. Hier die wichtigsten Änderungen:

Hinterachsen

 

  • Ecolog rüstet die Hinterachsen bei allen Modellen der 500er Serie mit neuen Radmotoren aus. Kamen sie bisher gelegentlich an ihre Grenzen, haben sie jetzt 10 bis 15 % mehr Zugkraft und sind zudem schneller. Gleichzeitig führt Ecolog ein effektiveres Antischlupfsystem ein. Die Maschinensteuerung leitet das Öl dabei automatisch immer dorthin, wo es gebraucht wird.
  • Damit verbunden ist auch ein einfacheres Hydrauliksystem. Die Maschinen erhalten unter anderem neue Kransteuerblöcke, die mehr Öl für das Schwenken des Drehkranzes zur Verfügung stellen.
  • Ecolog wechselt die bisherige Maschinensteuerung von IQAN Parker gegen Bosch Rexroth aus. Sie heiß Ecolog Nex Sci und kommt ohne separates Display aus, weil sie in das Steuer- und Messsystem Dasa Forester integriert wird. Die Bedienlogik und Grafik ändern sich für die Fahrer nicht wesentlich.
  • Mit der neuen Steuerung kommen auch neue Panele und Minihebel, die jetzt neun statt fünf Tasten besitzen, sodass mehr Funktionen direkt bedient werden können.
  • Um die Servicezugänglichkeit zu verbessern, hat Ecolog darüber hinaus zahlreiche Änderungen am Stahlbau umgesetzt. Der Aufstieg zur Kabine hat eine zusätzlichen Tritt erhalten. Am Hinterrahmen finden sich neue Handgriffe und eine kleine Plattform, damit der Fahrer leichter an die Motorhaube herankommt. Es gibt zudem eine neue Klappleiter. Der Einfüllstutzen des Dieseltanks findet sich jetzt am Vorderrahmen und besitzt eine bessere Abdichtung. Selbst der Tank kam nicht ungeschoren davon: Unter anderem ist der Füllstandsanzeiger jetzt in allen Maschinenpositionen genauer als bisher.

 

Zahlreiche weitere Details

Die Liste der Änderungen umfasst noch zahlreiche weitere Punkte. Die neuen Radmotoren, die neue Maschinensteuerung und das überarbeitete Hydrauliksystem machen das Update aber zu einer „großen Modellpflege“, wie WFW-Prokurist Wilfried Möhler es nennt. Weitere Informationen zur neuen F2-Serie soll es anlässlich der offiziellen Produktvorstellung von WFW im November geben.

 

Oliver Gabriel