ABO

Eberswalder Winterkolloquium: Brandenburg bundesweit gefragter Partner der Waldforschung

Am 23. Februar erwartet das Landeskompetenzzentrum Forst Eberswalde (LFE) rund 200 Gäste zum 12. Eberswalder Winterkolloquium.

In der deutschen und europäischen Waldforschung genießt das LFE einen hervorragenden Ruf. Es ist seit fast zwei Jahrzehnten anerkannter Auftragnehmer und Partner von Drittmittel-Projekten der EU, des Bundes und anderer Auftraggeber in der Waldforschung.
Ergebnisse dieser Projekte werden im Mittelpunkt des Winterkolloquiums stehen. Diese außerhalb von Brandenburg eingeworbenen Finanzmittel ermöglichen es dem LFE, aktuelle forstwissenschaftliche Fragestellungen von landesweiter Bedeutung zusätzlich zu den bestehenden Kernaufgaben des Kompetenzzentrums zu bearbeiten.
Hoher Nutzen und Anerkennung für Brandenburg
Solche Forschungsprojekte bringen einen hohen wissenschaftlichen und praktischen Erkenntnisgewinn und haben auch einen hohen Innovationswert für die Wald und Forstwirtschaft Brandenburgs. Zudem ermöglichen sie die befristete Beschäftigung von Nachwuchswissenschaftlern und Spezialisten und tragen durch gemeinsame Projekte zu einer Vernetzung der Waldforschungseinrichtungen in Deutschland, Polen, Österreich und der Schweiz bei.
Waldkalkung, Brutvögel, kleine Unterschiede und das Leben am Limit
Die acht Vorträge der Tagung befassen sich unter anderem mit den Versuchen zur Kalkung des Waldes auf brandenburgischen Inventurpunkten der bundesweiten Bodenzustandserhebung, Untersuchungen zur Trockenstresstoleranz von Robinien, dem „Leben am Limit“, sowie einer Risikoabschätzung von Stressfaktoren für die Wälder Brandenburgs. Ebenso werden in einem Zwischenbericht die Auswirkungen von Kahlfraß und Insektiziden auf Brutvögel in Kiefernwäldern vorgestellt.
MLUL Brandenburg

Auch interessant

von