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Zum 11. Eberswalder Winterkolloquium am 25. Februar 2016 begrüßte der Leiter des Landeskompetenzzentrums Eberswalde

Eberswalder Winterkolloquium 2016 mit Teilnehmer-Rekord

Klimawandel, Insekten, Feuer, Sturm und Flächenhunger: Der Schutz des Waldes für den Naturhaushalt sowie für alle Waldbesitzer, Waldnutzer und die Bürger im Land Brandenburg ist eine Herkules-Aufgabe für den Landesbetrieb Forst Brandenburg. Dazu fand am 25. Februar 2015 das 11. Eberswalder Winterkolloquium mit rund 220 Teilnehmern aus Forstwissenschaft, Praxis, Politik und Verwaltung aus Brandenburg, Berlin, Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt statt.
Der Start für das Landeskompetenzzentrum Forst Eberswalde (LFE) als neue Abteilung 4 der Betriebszentrale war mit einem Teilnehmer-Rekord also geglückt!
 
Für 1,1 Mio. ha Wald in Brandenburg stehen Früherkennung, Prognose, Bekämpfung und Schadensmanagement im Mittelpunkt der Arbeit der Hauptstelle für Waldschutz beim LFE. Neue Entwicklungen, alte Probleme und aktuelle Ergebnisse wurden von den Eberswalder Wissenschaftlern und Fachleuten aus der Forstpraxis anlässlich der Fachtagung vorgestellt und mit den Teilnehmern diskutiert.
Nach dem Fraß ist vor dem Sterben:
Keiner kann sagen, wir hätten es nicht gewusst.
Die insgesamt 11 Vorträge der Tagung befassten sich u.a. mit der Ausbreitungstendenz des Eichenprozessionsspinners, einem „alten Bekannten und neuem Provokateur“ in Brandenburgs Wäldern, Alleen und Parks und dem Einfluss biologischer Vielfalt auf die Minderung des Gefahrenpotenzials durch Forst-Schadinsekten. Es wurde gezeigt, wie Satelliten-Bilder helfen können Schäden zu erfassen, Strategien für Folgemaßnahmen zu entwickeln und deren Wirkung zu dokumentieren.
Die wirtschaftlichen Schäden durch Insektenfraß, wenn selbst die Naturverjüngung in Mitleidenschaft gezogen wurde, können immens sein und wurden von den Wissenschaftlern erfasst und bewertet. Das Beispiel Lieberose zeigte exemplarisch welche Folgen es hat, wenn dem wohlüberlegten Einsatz von Pflanzenschutzmitteln als letztes Mittel zur Rettung von Waldbeständen, immer mehr bürokratische und, wissenschaftlich zweifelhafte, naturschutzfachliche Hindernisse in den Weg gelegt werden.
Der Veranstaltungsbericht von Jan Engel (LFE) zum Herunterladen

 

Zur Kurzfassung der Vorträge

 
Jan Engel, LFE

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