Holzverkauf und Holzpreise

Durchschnittserlös in Litzendorf auf Allzeithoch

von Marc Kubatta-Große

Wie im Staatswald wurden auch die Werthölzer aus dem Privat- und Körperschaftswald in Litzendorf dieses Jahr coronabedingt per Submission verkauft. Die zweite Parallele ist der Boom der Lärche, deren Durchschnittserlös um 29 % gestiegen ist.

Bei dem Nadelwertholztermin in Litzendorf wurden aus dem Privat- und Körperschaftswald dieses Jahr 120,6 fm Nadelwertholz von sieben Anbietern aus Ober- und Mittelfranken in 54 Losen angeboten: Douglasie: 4,4 fm, Fichte: 53,7 fm, Kiefer: 29,3 fm, Lärche: 30 fm, Tanne: 2,3 fm. Alle Lose wurde zugeschlagen. Über die Holzmengen aus dem Staatswald haben wir bereits berichtet.

Lärchenboom

Der Durchschnittserlös über alle Baumarten stieg gegenüber dem Vorjahr um 3% auf 231 €/Fm und damit auf ein Allzeithoch. Hauptgrund ist die hohe Nachfrage nach Lärche. Ein Lärchenstamm der WBV Hollfeld erzielte das Spitzengebot von 488 €/fm. Der Durchschnittserlös für die Lärche lag bei 351 €/Fm und damit 29 % über dem des Vorjahres.

Die Fichte kam auf einen Durchschnittspreis von 201 €/fm. Das Maximalgebot bei der Fichte lag bei 412 €/fm. Die Kiefer erbrachte durchschnittlich 164 €/Fm.

https://www.forstpraxis.de/wp-content/uploads/Tablle_PuK_Wald_Litzendorf_2021.png
Quelle: FV Oberfranken