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Durchschnitt bei „Eiche zwischen Ems und Elbe“ erstmals über 400 €/Fm

Durchschnitt bei „Eiche zwischen Ems und Elbe“ erstmals über 400 €/Fm

Die wieder von den Niedersächsischen Landesforsten organisierte größte deutsche Laubholzsubmission am 9. März brachte erneut überaus erfreuliche Ergebnisse für die Anbieter.
Insgesamt 3.941 Fm hochwertiges Laubholz wurden in diesem Jahr auf sechs über ganz Niedersachsen verteilt liegenden Lagerplätzen angeboten, davon 3.812 Fm Eiche und Roteiche. 103 Fm Esche, 12 Fm Rüster und 14 Fm Birke komplettierten das Angebot.
Neben den Niedersächsischen Landesforsten präsentierten zahlreiche Anbieter aus dem Kommunal-, Genossenschafts- und Privatwald ein breites Spektrum von der Furnierqualität über Schneide- und Möbelholz bis zur Dielenware.
Überaus erfreulich war das gegenüber dem Vorjahr nochmals deutlich gestiegene Käuferinteresse. 39 Bieter (Vorjahr 31) aus ganz Deutschland sowie Dänemark und dem Baltikum gaben insgesamt fast 8.000 (Vorjahr 5.000) Gebote ab, im Durchschnitt 6,5 Gebote pro Los (Vorjahr 5,2). Lediglich 31 Fm (0,8 %) Eschenholz blieben unbeboten. Besonders die höherwertigen Lose waren wieder stark umkämpft und haben mit bis zu 20 Geboten häufig Preise deutlich über 700 € je Fm erzielt. 34 Bieter haben einen Zuschlag erhalten.
Den höchsten Preis pro Fm (1.269 €) erzielte in diesem Jahr eine Rüster aus der Bezirksförsterei Bevensen, die von der Forstwirtschaftlichen Vereinigung Lüneburg angeboten wurde. Dieser mächtige Stamm mit einem Volumen von 6,14 Fm war mit 7.792 € gleichzeitig der teuerste Stamm der Submission und wurde von einem süddeutschen Furnierhersteller ersteigert. Derselbe Käufer gab auch das Höchstgebot für eine Eiche ab: 924 € pro Fm war ihm dieser Stamm aus dem Niedersächsischen Forstamt Oerrel wert.
NLF

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