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Durchblick in Sachen Energiepflanzen

Durchblick in Sachen Energiepflanzen

Die Agentur für Erneuerbare Energien hat am 3. August in Berlin die neue Broschüre „Der volle Durchblick in Sachen Energiepflanzen“ vorgestellt. Die Broschüre der Agentur für Erneuerbare Energien und der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) nimmt Vorbehalte gegenüber Energiepflanzen auf und entkräftet sie mithilfe fundierter Daten und Fakten.

Energiepflanzen und biogene Reststoffe können bis zum Jahr 2020 nach Potenzialabschätzungen der Bundesregierung bis zu 11 % des deutschen Energieverbrauchs decken. Die Branchenverbände gehen von einem Anteil von 12 % aus heimischen Rohstoffen aus – ohne die Versorgung mit Lebens- und Futtermitteln zu gefährden. Daneben werden schon heute rund 4 Mio. t nachwachsende Rohstoffe wie Holz, Stärke oder Pflanzenöle in der chemischen Industrie, für Kosmetik oder Kunststoffe eingesetzt – Bereiche, in denen sonst Erdöl oder andere fossile Ressourcen zum Einsatz kämen.

Dass der Anbau von Energiepflanzen die Versorgung mit Lebensmitteln nicht beeinträchtigt, zeigt beispielsweise ein Blick auf die Nutzung von Ackerflächen und Grünland. Von den insgesamt knapp 17 Mio. ha landwirtschaftlicher Nutzflächen in Deutschland sind nur 10 % von Energiepflanzen belegt – 60 % hingegen von Futtermitteln für die Tierzucht. Bis 2020 können die Flächen für Bioenergie auf 3,7 Mio. ha ansteigen, ohne Gefahr für die Nahrungsmittelproduktion.
 

Agentur für Erneuerbare Energien

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