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Drei Bäume für Deutschlands Einheit: Ein wachsendes Denkmal für die Wiedervereinigung

2014 jähren sich zum 25. Mal die Ereignisse, die zur Wiedervereinigung geführt haben. Aus diesem Anlass unterstützt die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) die Idee von Werner Erhardt zur Pflanzung von wachsenden Gedenkorten aus drei Bäumen als Erinnerung an dieses wichtige Ereignis.
Die Idee für jede Gemeinde in Deutschland
Jede deutsche Gemeinde pflanzt drei Bäume in Form eines gleichseitigen Dreiecks mit jeweils 10 m Seitenlänge. Symbolisch wäre das für den Westen eine Buche, für den Osten eine Kiefer die Eiche steht für das wiedervereinigte Deutschland.
Von oben betrachtet würde das die Form eines Daches darstellen, ein Dach Deutschland, das alle Bürger dieses Landes beschützt. Das Wachsen dieser Bäume und der Kronen dokumentieren Wachstum, Aufschwung, Wandel und das Zusammenwachsen des ehemals geteilten Landes.
Wenn jede Gemeinde in Deutschland diese Idee aufgreift und drei Bäume pflanzt, würde eine Gemeinsamkeit entstehen, wie sie es in Deutschland in dieser Hinsicht noch nie gab. Diese Plätze können zu Treffpunkten für Veranstaltungen werden.
Sollten alle deutschen Gemeinden diese Initiative unterstützen, würden über 33.000 neue Bäume gepflanzt. Dies wäre auch ökologisch sinnvoll und ist sicherlich ein zusätzliches Argument!
Aufgrund der überschaubaren Kosten (viele Gemeinden haben diese Bäume als Pflanzen in ihren eigenen Stadtwäldern), der relativ einfachen Gestaltung der Anlage und der Möglichkeit der individuellen Gestaltung des Innenraums des Dreiecks, sollte eine Realisierung nicht auf große Widerstände stoßen.
Diese Idee hat erhebliches Potenzial um den Gedanken der Einheit zu befördern. Besonders in der Verknüpfung mit dem jeweiligen Feiern zum 3. Oktober bietet der Ort des Denkmals einen idealen Rahmen.
 
Auf der Liste der Bundeskanzlerin
Die Idee von Werner Erhardt wurde im Rahmen des Bürgerdialogs der Bundeskanzlerin Frau Dr. Angela Merkel in die Liste der besten Vorschläge aufgenommen und bei einem Termin im Bundeskanzleramt präsentiert. Der Vorschlag fand eine sehr positive Resonanz.
Auf Initiative der SDW hat nun die Bundeskanzlerin die Schirmherrschaft unterstützt. In einigen Gemeinden Deutschlands nimmt die Realisierung bereits konkrete Formen an, so z.B. in Bonn, Duderstadt, Wunsiedel, Nauheim und Schwebheim.
Das Wichtigste zum Denkmal in Kürze
 
Zu pflanzende Baumarten: Buche, Kiefer, Eiche.
Seitenlänge des Dreiecks: 10 m.
Innenbereich: Flexible Gestaltung, z.B. Runde Bank/Tisch, Gedenkstein o.ä.
SDW

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