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Dr. Ralf Keller verstorben

Dr. Ralf Keller verstorben

Wenige Wochen nach seinem 72. Geburtstag erlag im März 2013 Dr. Ralf Keller im lang anhaltenden Kampf gegen die heimtückische Krankheit Krebs.

Keller erlangte nach Abitur, Wehrpflichtdienst, Forstfacharbeiterausbildung und Studium an der Fakultät für Forstwirtschaft in Tharandt im Jahr 1968 den akademischen Grad Diplom-Forstingenieur. Während der 2-jährigen Betriebsassistentenzeit im StFB Hettstedt nahm er ein Fernstudium an der Ingenieurschule für Landtechnik in Nordhausen auf und schloss 1972 mit der Ausbildungsstufe Ingenieur für Landtechnik ab. Gleichzeitig arbeitete er an der Entwicklung und Erprobung der Pflanzmaschine WTP 1 (Wippra-Tharandter-Pflanzmaschine) für verschulte Pflanzen mit. Als Abteilungsleiter und stellvertretender Direktor war er ab 1970 im Ingenieurbüro der VVB Forstwirtschaft Suhl tätig. Am 16.12.1980 erlangte er die Promotion A Dr. rer. silv. mit einer Gesamtbeurteilung summa cum laude und einer Dissertation auf dem Gebiet der Forsttechnik.

Mit Auflösung der fünf VVB Forstwirtschaft wurde das Ingenieurbüro dem Institut für Forstwissenschaft in Eberswalde (IFE) als Außenstelle angegliedert und Dr. Keller wissenschaftlicher Mitarbeiter des IFE. Die Verselbstständigung zum Wissenschaftlichen Forschungs- und Überleitungszentrum Thüringer Wald (FÜZ) und die sich damit ständig ändernde Arbeitsfeldzuordnung waren Anlass, dass Dr. Keller 1988 zum StFB Suhl wechselte, wo er den Rationalisierungsmittelbau anleitete bzw. als Abteilungsleiter für Wissenschaft und Technik (WuT) arbeitete.

Im Zuge des Neuaufbaues der Landesforstverwaltung in Thüringen wurde Dr. Keller mit der Leitung des Referates Liegenschaften in der Landesforstdirektion in Oberhof beauftragt. 2 Jahre vor der Erreichung des Rentenalters von Dr. Keller wurde die Landesforstdirektion aufgelöst, sodass er die Regelung einer Altersteilzeit in Anspruch nahm.

Volker Trauboth

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