ABO

Douglasienwertholz-Submission Südschwarzwald

Am 29. November 2017 wurden die Zuschläge für die 7. Douglasienwertholz-Submission Südschwarzwald erteilt. Erneut kamen hochwertige und starke Douglasien- und Lärchenstammhölzer aus den bekannten Douglasien Anbaugebieten des Südschwarzwaldes gemeinsam zum Verkauf.

88 % der Douglasienabschnitte waren in der 6. Klasse oder stärker. Beteiligt waren neben dem Staatswald kommunale und private Waldbesitzer der Landkreise Breisgau-Hochschwarzwald und Lörrach sowie die Stadt Freiburg und die Stadt Kenzingen. Die Hölzer wurden auf zwei zentralen Plätzen im Bereich Staufen (366 Fm) und Kandern (404 Fm) angeboten. Ausgerichtet wurde die Veranstaltung von ForstBW, Betriebsteil Lörrach.

Angebot

Insgesamt wurden 666 Fm Douglasie sowie 103 Fm Lärche zum Verkauf angeboten. Das Douglasienangebot blieb mengenmäßig hinter dem der Vorjahre zurück. Dieses Jahr sollte ausschließlich starkes und hochwertiges Holz angeboten werden. So wurden auch nur 4 Douglasien (5 Fm) nicht beboten. Im Vorjahr wurden 49 Douglasien (105 Fm) nicht beboten.

Lärche wurde wieder etwas mehr angeboten (Vorjahr 47 Fm). 13 Firmen (Vorjahr 11) haben zum Termin ihre Gebote vorgelegt, 11 Kunden konnte ein Zuschlag erteilt werden. Die Firmen kamen aus Deutschland und der Schweiz.

Nachfrage

Das Interesse an guten und sehr guten Douglasienqualitäten war überdurchschnittlich groß. 48 Douglasien (Vorjahr 49) wurden mit über 300 € beboten. Das höchste Gebot betrug 484 €/Fm für einen Douglasie aus dem Stadtwald Kandern. Ein Großteil dieser Stämme ist geastet und entspricht in Dimension, Herkunft und Qualität dem Angebot der Vorjahre. Der Durchschnittserlös für Douglasie betrug 273 €/Fm (Vorjahr 257 €/Fm). Damit wurde in der siebenjährigen Geschichte der Submission Südschwarzwald das höchste Durchschnittsergebnis für Douglasie erreicht. Die teuerste Douglasie der Submission erlöste 2.502 €, sie kam aus dem Wald der Stadt Kandern, Der Stamm war 7 m lang, hatte einen Mittendurchmesser von 97 cm (o.R.) und ein Volumen von 5,17 Fm.

Die Lärche erbrachte einen Durchschnittserlös von 299 €/Fm (Vorjahr 309 €/Fm). Die teuerste Lärche der Submission kam aus dem Stadtwald Lörrach und erlöste 2.942 € und damit 539 €/Fm. Der Stamm war 14,2 m lang, hatte einen Mittendurchmesser von 70 cm (o.R.) und ein Volumen von 5,46 Fm. Diese Lärche ging an die Furnierindustrie.

Landratsamt Lörrach

Auch interessant

von