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Douglasienwertholz-Submission "Südschwarzwald"

Douglasienwertholz-Submission „Südschwarzwald“

Am 4. Dezember 2012 wurden die Zuschläge für die zweite Douglasienwertholz Submission Südschwarzwald erteilt. Es kamen hochwertige und starke Douglasien- und Lärchenstammhölzer aus den bekannten Douglasienanbaugebieten des Südschwarzwaldes gemeinsam zum Verkauf. Beteiligt waren kommunale, staatliche und private Waldbesitzer der Landkreise Breisgau-Hochschwarzwald, Lörrach und Emmendingen. Die Veranstaltung wurde wiederum vom Forstbezirk Kandern ausgerichtet.
Insgesamt kamen 1.112 Fm Douglasie sowie 172 Fm Lärche zum Verkauf, dazu 10 Fm Kiefer. Sowohl das Douglasienangebot (Vorjahr 956 Fm) als auch das Lärchenangebot (Vorjahr 80 Fm) konnte gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. 69 % des Verkaufsvolumens kamen aus Kommunalwald, 27 % aus Staatswald und 4 % aus Privatwald. Die Hölzer wurden auf zwei zentralen Plätzen im Bereich Staufen (701 Fm) und Kandern (508 Fm) angeboten.
17 Firmen haben zum Termin ihre Gebote vorgelegt. Die Firmen kamen aus Deutschland aber auch aus der angrenzenden Schweiz und aus Frankreich. Die Nachfrage nach Douglasie war sehr gut, 100 % des Holzes wurde beboten und bis auf 7 Stämme auch zugeschlagen.
Der Durchschnittserlös für die überwiegend geastete bzw. feinastige Douglasie betrug 242 EUR/Fm (Vorjahr 232 EUR/Fm). Das Holz ging an Sägewerke und den Handel, einige wenige Stämme auch an die Furnierindustrie. Die Anzahl von Top Stämmen, die mit über 300 EUR/Fm beboten wurden, konnte gegenüber Vorjahr verdreifacht werden. 80 % der Douglasien waren in der 6. Klasse und stärker. Von 173 Fm Lärchenabschnitte wurden 172 Fm verkauft, der Durchschnittserlös lag bei 303 EUR/Fm (Vorjahr 274 EUR/Fm).
Der teuerste Stamm der Submission war eine Lärche aus dem Stadtwald Freiburg, Revier Schauinsland, mit 17,6 m Länge und einem Durchmesser von 69 cm. Bei 6,6 Fm Inhalt und einem Höchstgebot von 815 EUR/Fm brachte der Stamm einen Erlös von 5.362 EUR. Er ging an eine örtliche Holzhandlung.
Die Veranstalter aus den Forstbezirken Kandern, Staufen sowie die Stadt Freiburg waren vor dem Hintergrund des großen Mengenangebotes mit dem erzielten Ergebnis und den an der Qualität orientierten Geboten sehr zufrieden.

Dr. Martin Groß, Forstbezirksleiter

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