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Douglasienwertholz-Submission Südschwarzwald

Douglasienwertholz-Submission Südschwarzwald

Am 29. November 2016 wurden die Zuschläge für die sechste Douglasienwertholz-Submission Südschwarzwald erteilt.

Auf Wunsch der Kundschaft war der Submissionstermin nach vorne verlegt worden. Erneut kamen hochwertige und starke Douglasien- und Lärchenstammhölzer aus den bekannten Douglasien Anbaugebieten des Südschwarzwaldes gemeinsam zum Verkauf. 88 % der Douglasienabschnitte waren in der 6. Klasse oder stärker. Beteiligt waren neben dem Staatswald kommunale und private Waldbesitzer der Landkreise Breisgau-Hochschwarzwald, Lörrach und Emmendingen sowie die Stadt Freiburg.
Die Hölzer wurden auf zwei zentralen Plätzen im Bereich Staufen (417 Fm) und Kandern (722 Fm) angeboten. Die Veranstaltung wurde wiederum vom Forstbezirk Kandern ausgerichtet.
Insgesamt wurden 1.078 Fm Douglasie sowie 60 Fm Lärche zum Verkauf angeboten. Das Douglasienangebot war mengenmäßig höher und stärker als in den Vorjahren, dagegen wurde sehr wenig Lärche angeboten (Vorjahr 194 Fm). Dies könnte ein Hinweis auf das nachlassende Interesse eines Teils der Kundschaft sein. Nur 11 Firmen (Vorjahr 17) haben zum Termin ihre Gebote vorgelegt, alle Kunden haben einen Zuschlag erhalten. Die Firmen kamen aus Deutschland und der Schweiz. Das Interesse an guten und sehr guten Douglasienqualitäten war überdurchschnittlich groß. 49 Douglasien – soviel wie nie zuvor – wurden mit über 300 €/Fm beboten. Das höchste Gebot betrug 489 €/Fm. Dagegen wurden 49 Douglasien (105 Fm) nicht beboten und 28 Douglasien (63 Fm) aufgrund des zu niedrigen Angebotes nicht zugeschlagen. Ein Großteil dieser Stämme ist geastet und entspricht in Dimension, Herkunft und Qualität dem Angebot der Vorjahre. Insofern ist dieses Ergebnis im mittleren Qualitätsbereich für die Veranstalter eine neue Erfahrung und bedarf einer genauen Analyse.
Der Durchschnittserlös für Douglasie betrug 257 €/Fm (Vorjahr 235 €). Damit wurde in der sechsjährigen Geschichte der Submission Südschwarzwald das höchste Durchschnittsergebnis für Douglasie erreicht, andererseits blieben noch nie so viele Stämme liegen.
Wie im Vorjahr war der teuerste Stamm wieder eine Douglasie. Er kam aus dem Wald der Heiliggeistspitalstiftung. Der Stamm war 14 m lang, hatte einen Mittendurchmesser von 88 cm (o.R.), ein Volumen von 8,51 Fm und erlöste 3.004 €.
Die Lärche erbrachte einen Durchschnittserlös von 309 €/Fm (Vorjahr 303 €). Die teuerste Lärche der Submission kam dieses Jahr aus dem Stadtwald Lörrach und erlöste 2.118 € und damit 638 €/Fm. Diese Lärche ging an die Furnierindustrie.
Dr. M. Groß/Forstbezirk Kandern-Schopfheim

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