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Doll zeigt Flagge auf der Interforst

Doll zeigt Flagge auf der Interforst

Die Doll Fahrzeugbau AG aus Oppenau nimmt an der Interforst vom 16. bis 20. Juli in München teil. Selbstverständlich ist dies nicht, denn das Amtsgericht Offenburg hat am 1. Juli das Insolvenzverfahren über das Vermögen des Unternehmens eröffnet. Trotz der Insolvenz läuft der Geschäftsbetrieb an den Standorten Oppenau und Mildenau Sachsen nach Angaben des Insolvenzverwalters, Rechtsanwalt Martin Mucha, aber normal weiter. Möglich war dies durch die Unterstützung der Banken und nicht zuletzt durch den „großen Zuspruch und die tatkräftige Unterstützung in Form von Aufträgen durch die Kunden“, heißt es bei Doll. Etwa 50 potenzielle Investoren sollen Interesse an einer Übernahme des Fahrzeugbauers bekundet haben. Nach Informationen von Euwid verhandelt Insolvenzverwalter Mucha zur Zeit mit mehr als zwölf Investoren. „Es geht dabei maßgeblich um die Übernahme des gesamten Geschäftsbetriebes“, zitiert ihn das Offenburger Tageblatt. Eine Entscheidung soll noch in diesem Sommer fallen.Auf der Interforst zeigt Doll unter anderem einen zweiachsigen Sattelauflieger des Typs Logo 21 für 2 bis 21 m Holzlängen – zusammen mit einem Sattelkupplungsaufbau auf einer Volvo-Zugmaschine Euro 5 und Loglift-Ladekran. Daneben präsentiert Doll einen Kurzholz-Schemelaufbau auf einem Euro-6-Arocs mit Epsilon-Kran. Zudem hat Doll für den Forstmaschinentransport einen hydraulisch gelenkten und teleskopierbaren Dreiachs-Tiefbett-Sattelauflieger der Baureihe Vario am Stand im Freigelände (Standnummer F5 503/37).

Doll/Red.

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