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„Doktor Wald“ und der Weltgesundheitstag

„Doktor Wald“ und der Weltgesundheitstag

Am 7. April wird der Weltgesundheitstag begangen. Was aber hat das mit dem Wald zu tun? Ganz einfach – die Worte Wald und Gesundheit sind für viele Menschen zu Recht ein Begriffspaar. Sie alle wissen: „Doktor Wald“ vermag oft zu helfen. Und über Risiken und Nebenwirkungen ist bei diesem Heilkünstler und seiner Medizin bislang nichts bekannt geworden.

Fragen Sie Ihren Arzt oder Förster!

Gesundheit wird heute als Zustand des umfassenden körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens definiert. Wer etwas dafür tun will, jedoch kein Millionär ist und (vielleicht mit zunehmender Lebensweisheit) auch den Grundsatz „Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah“ wieder zu schätzen gelernt hat, dem empfehlen die Forstleute und ihre Partner: Konsultieren Sie regelmäßig „Doktor Wald“!

Tun Sie das, wenn möglich, gemeinsam mit Familie, Freunden, Kollegen oder anlässlich einer Försterwanderung. Gerade jetzt, da die Sonne täglich höher steigt, die Vögel singen, die Knospen sprießen …, entdecken Sie dabei viel Schönes, Interessantes und Wissenswertes, plaudern darüber mit liebenswerten Zeitgenossen, singen dabei vielleicht sogar wieder einmal ein Lied … und holen sich so Mut, Kraft und Lebensfreude für den Alltag.

Hier die tieferen Gründe für Försters Rat

Die positiven Wirkungen des Waldes als „Körpertrainer“ sind uns bestens vertraut: Saubere und durch ätherische Öle bakterienarme Luft, angenehmes reizarmes Schonklima, heilende Pflanzen, das Fehlen lästiger Geräusche oder die Möglichkeit für Körperertüchtigungen und Freizeit-Aktivitäten.

Schon weniger bekannt ist der Wald als „Seelentröster“: Mit beruhigendem Grün, wohltuenden Lichtverhältnissen, angenehmen Farb- und Helligkeitskontrasten, ästhetischen Bildern, sympathischen Düften und der Chance zum Jahreszeiten-Erleben vermag er uns zu ertüchtigen und zu euphorisieren, Stress abzubauen, Glück und Freude zu bereiten. 

Klaus Radestock

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