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Diskussion über Radfahren im Wald

Im Rahmen der Anhörung im Landtag zum Radfahren im Wald haben sich die Waldeigentümer erneut deutlich für den Erhalt der bestehenden gesetzlichen Regelung ausgesprochen. Grundsätzlich ist demnach das Radfahren im Wald erlaubt, die dafür genutzten Wege müssen aber mindestens zwei Meter breit sein. „Wenn zukünftig Radfahrer auf jedem Wildwechsel durch den Wald fahren, dann werden die Konflikte mit der Waldbewirtschaftung mit Sicherheit zunehmen“, prognostizierte Forstkammer-Geschäftsführer Jerg Hilt. „Wo hört ein Wildwechsel auf und wo fängt ein echter Weg an? Nur um diese Frage geht es hier“, fasste Hilt den Kern der Diskussion zusammen. Dabei stellte er dar, dass zwei Meter als Mindestbreite für Radwege innerhalb und außerhalb des Waldes Standard seien.Auch die Radfahrerverbände forderten für Radwege regelmäßig eine Mindestbreite von 2 Metern. „Es ist nicht nachvollziehbar, warum im Wald im wahrsten Sinn des Wortes ‚mit zweierlei Maߑ gemessen werden sollte“, so Hilt. In der aktuellen Debatte gehe es auch streng genommen nicht um das Radfahren im Allgemeinen, sondern speziell um das Mountainbiken. Zwar sei nachvollziehbar, dass für diesen Sport andere Strecken als die befestigten Waldwege attraktiver seien. Auch die bestehende gesetzliche Regelung lasse aber eine Unterschreitung der 2 m auf Basis regionaler Konzepte zu.

Forstkammer

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