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Individuell: Kolorierte Furniere Foto: IFN/Röhr GmbH

Diese Furniere liegen im Trend

Leitmesse der Furnierproduzentnen und der Furnier verarbeitenden Industrie ist die interzum in Köln, auf der in diesem Jahr alle wesentlichen Neuheiten und Trends auch aus dem Furnierbereich zu sehen waren. Rustikale Optiken werden derzeit im Furnierbereich verstärkt nachgefragt. Bei der Herstellung werden mit Starkfurnier versehene Platten so bearbeitet, dass die harten Bestandteile wie die Jahresringe bestehen bleiben und die weicheren ausgewaschen werden. 
 
Dreidimensionale Optiken sind im Trend

Auch extra herbeigeführte dreidimensionale Optiken sind im Trend: Hierfür werden die gewünschten haptischen Formen zwischen zwei Furnierplatten gebracht, die fest miteinander verbunden werden. Einen anderen Weg gehen Furniere, die unbeschnitten gelegt werden. Die dadurch entstehenden offenen und unregelmäßig geformten Fugen sehen reizvoll aus und können mit den unterschiedlichsten Wunschfarben hinterlegt werden.

Ebenfalls ein Vertreter der wilden Zunft ist Hirnholzfurnier, das aus dünnen Hirnholzscheiben zusammengesetzt wird und einen hochinteressanten optischen Eindruck hinterlässt. Dazu kommen als Variante zu traditionellen Holztönen kolorierte Oberflächen, die es unter anderem in schwarz, anthrazit, beige oder weiß gibt.

Für überzeugte Individualisten eignen sich mit Digitaldrucken versehene Furnierplatten, die zum Beispiel Optiken wie Jahrzehnte altes Holz oder sonnengegerbte Holzoberflächen täuschend echt darstellen können.

Nachhaltig und aus heimischen Landen
 
Furnier wird aus dem Holz ausgewählter Bäume hergestellt, die überwiegend in nachhaltig bewirtschafteten Wäldern gewachsen sind. Die für die Herstellung zumeist verwendeten Baumarten sind Ahorn, Buche, Eiche, Esche und Nussbaum, wobei die Mehrzahl davon aus heimischen und europäischen Wäldern stammt. Dadurch können die Transportwege kurz gehalten werden, was ein großer Gewinn für die Umwelt ist.
IFN/DS
Individuell: Kolorierte Furniere Foto: IFN/Röhr GmbH Das Naturmaterial ermöglicht die Verwirklichung von hochinteressanten Optiken Foto: IFN/Röhr GmbH

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