ABO
SDW Brandenburg in der Diskussion mit Landespolitikern

„Die Zukunft des Waldes in Brandenburg“

Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald – Landesverband Brandenburg e.V. (SDW) hatte am 8. August unter dem Motto „Die Zukunft des Waldes in Brandenburg“ zu einer Diskussionsrunde ins Zentrum für Erneuerbare Energien Hermann Scheer in Eberswalde eingeladen.

Als Podiumsgäste aus den Parteien nahmen Anke Schwarzenberg (Die Linke), Benjamin Raschke (Bündnis 90/Die Grünen), Wolfgang Roick (SPD), Jaqueline Krüger (FDP), Sven Deter (CDU) und Christina Schade (AFD) teil.

Bei der Diskussion mit über 60 Bürgerinnen und Bürgern standen die Themenfelder Klimawandel, Waldumbau und die angespannte Personalsituation der Forstverwaltung erwartungsgemäß im Mittelpunkt. Überraschender Weise herrschte hier größtenteils Einigkeit. Die SDW Brandenburg begrüßt ausdrücklich das Ansinnen aller Parteien, sich verstärkt für den Waldumbau einzusetzen und hierfür bessere finanzielle wie personelle Rahmenbedingungen zu schaffen.

Die SDW Brandenburg möchte jedoch anmerken, dass eine entsprechende Förderkulisse aus dem Bundesministerium für den Brandenburger Landeshaushalt, bei der üblichen Kofinanzierung (60/40), nicht unproblematisch werden dürfte. Gleichwohl scheinen Populismus und Standartrezepte für den anstehenden „Extrem-Waldbau“ unangebracht. Aus unserer Perspektive bedarf es eines Gesamtkonzeptes auf solider wissenschaftlicher Basis. Die Politik ist aufgerufen, auch hier einen entsprechenden Stellenkorridor zu schaffen.

Jagd nimmt eine entscheidende Rolle in Hinblick auf Waldumbau im Klimawandel ein. Die Bemühungen hier müssen deutlich intensiviert werden. Wir freuen uns, dass diese Sichtweise im Wesentlichen von allen Parteien mitgetragen wird.

SDW Landesverband Brandenburg

Auch interessant

von