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Waldbesitzerverband und Waldbauernverband in Brandenburg gehen weiter getrennte Wege.

Geplatzte Fusion: „Die Zeit war noch nicht reif“

Die Fusion ist geplatzt – der Waldbesitzerverband und der Waldbauernverband gehen in Brandenburg vorerst weiter getrennte Wege.

Der Versuch, die Spaltung in zwei Vertretungen der Waldeigentümer in Brandenburg aus dem Jahre 2004 zu überwinden, wurde zunächst abgebrochen. Kurz vor der geplanten endgültigen Auflösung des Waldbauernverbandes wurde bekannt, dass dessen Vorsitzender, Enno Rosenthal, eine neue Initiativen für die Waldbauernschule und die online-Schulung von Waldbesitzern gestartet hat. Der Vorsitzende des Waldbesitzerverbandes Thomas Weber stellt daher klar: „Da wir an diesen Initiativen nicht beteiligt wurden, ist eine Übernahme solcher Projekte durch uns nicht möglich. Herr Rosenthal dokumentiert damit, dass er weiterhin eigene Wege beschreiten möchte. Wir bedauern diese Entwicklung und hätten uns anderes gewünscht. Gleichwohl bleibt die Hand für die Zukunft ausgestreckt.“

Der Waldbesitzerverband Brandenburg ist eine forstpolitische Interessenvertretung zur Wahrnehmung der Eigentumsrechte im Privat-, Kommunalwald und Kirchenwald. Da der Vorstand des Waldbesitzerverbandes ehrenamtlich tätig ist, lassen sich primär wirtschaftliche Aktivitäten des Waldbauernverbandes schwer integrieren.

„Wir werden weiterhin offen sein für ein gemeinsames Agieren im Interesse des Waldeigentums im Land Brandenburg – die Zeit für einen Verband war aber noch nicht reif – leider“, so Weber abschließend.

Waldbesitzerverband-Brandenburg e. V.

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