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Die Waldpolitik Chinas ist von globaler Bedeutung

Im Rahmen der Deutsch-Chinesischen Zusammenarbeit im Forstbereich empfing Hans-Joachim Fuchtel, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, am 20. Mai in Bonn den chinesischen Minister für Naturressourcen, Lu Hao, mit einer hochrangigen Delegation.

Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel: „Die Waldpolitik in China ist aufgrund der im weltweiten Maßstab großen Flächenausdehnung des Landes von globaler Bedeutung. Zudem hat der enorme Holzbedarf des Landes große Auswirkungen auf die Wälder der Nachbarländer und in anderen Teilen der Welt. Stabile Waldstrukturen in China dienen daher auch deutschen Interessen in der internationalen Waldpolitik.“

Ursula Heinen-Esser, Landwirtschaftsministerin von Nordrhein-Westfalen: „Wir begrüßen es, dass der chinesische Minister für natürliche Ressourcen sich in Bonn über moderne Waldbewirtschaftung in Deutschland informiert. Im dicht besiedelten Nordrhein-Westfalen haben die Wälder mit ihren vielen Funktionen eine große Bedeutung. Gerne bringen wir uns mit neuen Instrumente für die Waldbewirtschaftung im Klimawandel in den fachlichen Austausch mit China ein.“

Die deutsche Forstwirtschaft ist in China hoch angesehen

China betreibt das größte Aufforstungsprogramm weltweit, insbesondere aufgrund der in weiten Teilen des Landes dringend benötigten Schutzwirkungen von Wäldern, zum Beispiel gegen Ausbreitung der Wüste und gegen Erosion. Gleichzeitig sollen die Wälder künftig stabiler und vielfältiger werden.

Im Rahmen dieser Entwicklungen besteht seitens Chinas Interesse, vom Erfahrungsschatz Deutschlands, vor allem in Bezug auf forstliche Verwaltungsstrukturen, Selbsthilfeeinrichtungen für Privatwald und multifunktionale Waldbewirtschaftung zu profitieren. Die deutsche Forstwirtschaft ist in China hoch angesehen und dient als Vorbild für den Wiederaufbau und die verbesserte Nutzung der eigenen Waldressourcen.

Mehr Informationen zur Deutsch-Chinesischen Forstkooperation auf der Internetseite des BMEL

Red./BMEL

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