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Die Forstkammer Baden-Württemberg informiert

Mit vielen aktuellen Themen der Forstpolitik im Gepäck hatte die Forstkammer Baden-Württemberg am 23. Oktober wieder Vorsitzende und Geschäftsführer von Forstbetriebsgemeinschaften zur jährlichen Fachtagung eingeladen.

Dieses Mal fand die Versammlung im Gasthaus Bären-Blessinghof in Eisenbach-Schollach statt. Im Zentrum stand auch dieses Jahr das Kartellverfahren, denn „trotz Aussetzung des Sofortvollzuges ist jetzt die Zeit sich über die Zukunft der FBGs Gedanken zu machen“, betonte Jerg Hilt, Geschäftsführer der Forstkammer.
Im Lichte des Kartellbeschlusses vom Juli und dem Rückrudern des Bundeskartellamtes im Hinblick auf den Sofortvollzug wurde in einer Diskussionsrunde erörtert, wie Forstbetriebsgemeinschaften proaktiv auf die aktuelle Situation reagieren können. Über die neue Förderpolitik für forstwirtschaftliche Zusammenschlüsse gab Karl-Heinz Lieber, Fachbereichsleiter Forstpolitik und Öffentlichkeitsarbeit am Ministerium Ländlicher Raum, Auskunft. Außerdem berichtete Geschäftsführer Andreas Täger von der bayerischen Waldbesitzervereinigung Westallgäu über Waldpflegeverträge als neues Serviceangebot von Zusammenschlüssen für die Waldbesitzenden.
Das Programm wurde abgerundet mit Informationen zu allgemeinen Entwicklungen am Rundholzmarkt und einen Vortrag zur Herausforderung Klimawandel und der Frage, ob Douglasie und Tanne die neue Fichte sind.
Forstkammer Baden-Württemberg

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