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Die Bergwaldretter: Freiwillige in Brandenburgs Wäldern aktiv

Die Bergwaldretter: Freiwillige in Brandenburgs Wäldern aktiv

Bereits zum 9. Mal ist das „Bergwaldprojekt“ in Brandenburg zu Gast. Etwa 40 Freiwillige aus ganz Deutschland werden vom 12. März bis zum 1. April in den Wäldern um Adamswalde nördlich von Rheinsberg zur Pflanzarbeit in den Wald aufbrechen, um einen persönlichen Beitrag für die Umwelt zu leisten.

Mit der Pflanzung von mehr als 11.000 jungen Traubeneichen soll die Wasser- und Nährstoffspeicherfähigkeit der Wälder verbessert werden. Zudem wird ein Zaun um die jungen Eichen errichtet, der sie in den ersten Jahren vor Wildverbiss schützt.
Ziel dieser gemeinsamen Einsätze des Landesbetriebs Forst Brandenburg und dem Bergwaldprojekt e. V. ist es, den Gedanken der Nachhaltigkeit, des Klimaschutzes und der ökologischen Waldwirtschaft mit Leben zu erfüllen und sichtbar zu machen.
Das Projekt ist zudem ein aktiver Beitrag zum Moorschutz. Moore sind aufgrund der geringen Niederschläge abhängig vom Wasserzufluss aus den umgebenden Flächen. Da die Grundwasserneubildung unter den Nadelholzbeständen relativ gering ist, werden künftig Mischwälder für höhere Wasserstände in den Mooren sorgen. Davon werden besonders seltene und geschützte Moorpflanzen wie das Schneidried profitieren.
Im jährlich stattfindenden Bergwaldprojekt werden bundesweit mehr als 2.000 Menschen für den Waldumbau aktiv. In diesem Jahr sind 100 Einsatzwochen an 51 Orten in ganz Deutschland vorgesehen. Durch die praktische Arbeit, die in Gruppen unter professioneller Leitung durchgeführt wird, soll die Situation des Waldes und damit auch dessen Funktion an den Standorten deutlich verbessert werden.
Mit der Aktion soll auch eine breite Öffentlichkeit für einen naturverträglichen Umgang mit den natürlichen Ressourcen sensibilisiert werden.
Weitere Informationen unter: www.bergwaldprojekt.de
MLUL Brandenburg

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