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Bayerische Staatsforsten: Waldarbeit ist eine gefährliche und schwere Arbeit.

Bayerische Staatsforsten veröffentlichen Unfallstatistik 2018

Die Bayerischen Staatsforsten bemühen sich daher seit Jahren intensiv, die mit der Waldarbeit verbundenen Risiken zu minimieren und die im Wald tätigen Forstwirte langfristig gesund zu erhalten. Dass sich die Anstrengungen der vergangenen Jahre gelohnt haben, zeigt die Unfallstatistik der Bayerischen Staatsforsten für das Geschäftsjahr 2018.

Insgesamt ereigneten sich im Geschäftsjahr 2018 in den bayerischen Staatswäldern 110 Arbeitsunfälle. Dies ist der geringste Wert seit Gründung der Bayerischen Staatsforsten im Jahr 2005. Insgesamt lag die Zahl der Arbeitsunfälle im Geschäftsjahr 2018 damit etwa 20 % unter dem Durchschnittswert der vergangenen fünf Jahre.

Gründe für die Entwicklung

Diese erfreuliche Entwicklung hat mehrere Gründe: Die Bayerischen Staatsforsten waren und sind Vorreiter bei der Ausstattung ihrer Forstwirte. Die Persönliche Schutzausrüstung wird laufend weiterentwickelt. So sind Sicherheit und Tragekomfort nach dem aktuellen technischen Stand gewährleistet. Alle in der Holzernte tätigen Forstwirte werden zudem in Kürze mit hochmodernen Funkgeräten ausgestattet. Die Forstwirte können somit künftig auch bei schwierigen Sichtbedingungen ständig Kontakt zu ihren Arbeitskollegen halten und werden elektronisch automatisch gewarnt, wenn ein Arbeitskollege außerhalb ihres Sichtfeldes verunglückt. Auf diese Weise kann künftig nach einem Unfall noch schneller reagiert und rasch Hilfe geholt werden.

Zusätzlich arbeiten die Bayerischen Staatsforsten mit ihren Forstwirten kontinuierlich am verhaltensbedingten Unfallschutz. So werden im Vorfeld von Hiebsmaßnahmen Waldflächen intensiv begutachtet und bei erkennbaren Gefahren  Forstmaschinen anstelle von Waldarbeitern zur Holzernte eingesetzt. Wenn die Holzernte dagegen von Waldarbeitern mit der Motorsäge erledigt wird, werden vor Beginn der Einschlagsmaßnahme die besonderen Gefahren intensiv besprochen und notwendige Gegenmaßnahmen festgelegt.

BaySF

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