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Nachhaltige Forstwirtschaft bedeutet für den DFWR, dass Pflege und Bewirtschaftung der Wälder im Interesse ihres gesunden, stabilen und leistungsfähigen Zustandes, ihrer Multifunktionalität durch Nutzung, Schutz und Erholung und im Interesse der Landeskultur und des Umweltschutzes erfolgen – in der Gegenwart und in der Zukunft.

Schirmbeck: „Wald und Holz schützen unser Klima“

Am 20. September will die Bundesregierung Beschlüsse fassen und Maßnahmen zur Erreichung Ihrer Klimaziele vorstellen. „Wir brauchen jetzt wirksame Klimaschutzmaßnahmen, um der Erderwärmung etwas entgegen zu setzen und unsere Wälder zu erhalten“, so der DFWR-Präsident Georg Schirmbeck.

„Uns läuft die Zeit davon. Die Folgen des Klimawandels verändern den Wald dramatisch mit Konsequenzen für unser Leben und unsere Zukunft“, sagt der Präsident des deutschen Forstwirtschaftsrates Georg Schirmbeck. Bereits heute erzielen wir durch die Waldbewirtschaftung und anschließende Holznutzung einen enormen Klimaschutzbeitrag. „Diesen Klimaschutzbeitrag dürfen wir nicht in Gefahr bringen“, so Schirmbeck. Die gesteckten Klimaziele können nur mit einer Waldbewirtschaftung und der Bereitstellung des nachhaltigen Rohstoffes Holz erreicht werden. „Wald und Holz ist die Chance für den Klimaschutz“, betonte der Präsident des DFWR. „Wenn uns unsere Zukunft etwas wert ist, dann muss die Gesellschaft und die Politik jetzt handeln. Es wäre fahrlässig, wenn das Klimakabinett in Ihrem Gesamtpaket keine entsprechenden Maßnahmen zur Förderung der Waldbewirtschaftung und Waldbesitzenden mit aufnimmt“. „Uns läuft die Zeit davon. Die Folgen des Klimawandels verändern den Wald dramatisch mit Konsequenzen für unser Leben und unsere Zukunft“, so Schirmbeck.

Aktive Waldwirtschaft und das Verwenden von Holz entlasten das Klima jährlich um 127 Mio. t CO2. Umso naheliegender ist es, bei der viel diskutierten CO2-Bepreisung den positiven Klimaschutzeffekt der Wald- und Holznutzung zu berücksichtigen und Maßnahmen zum Beispiel zum Walderhalt, Waldumbau und Wiederbewaldung daraus zu finanzieren, bzw. die Möglichkeit zu schaffen aus diesen Maßnahmen CO2-Zertifikate zu generieren.

Waldverlust

Über 110.000 ha Wald sind in Folge des Klimawandels durch Sturm, Dürre und Schadorganismen verloren gegangen, die jetzt wiederbewaldet werden müssen. „Die Auswahl geeigneter Bäume, die klimastabile und resiliente Mischwälder hervorbringen, ist derzeit die größte Herausforderung“, betont Schirmbeck. Die Waldwirtschaft im Klimawandel ist besonders schwierig, weil es keine Patentrezepte und einfachen Lösungen gibt. „In der Folge des Klimawandels verschieben sich beispielsweise die natürlichen Verbreitungsgebiete der Baumarten im Bundesgebiet, so dass sich die Forstwirtschaft neu orientieren muss“, erklärt der DFWR-Präsident.

Schirmbeck: „Der Nationale Waldgipfel nächste Woche am 25. September wird zusätzlich zu den Ergebnissen des Klimakabinetts richtungsweisend für unsere Wälder und unsere Zukunft sein. Vor uns liegt eine Herkulesaufgabe, die mehrere Jahrzehnte in Anspruch nehmen wird. Deshalb ist die Bundesregierung gefordert, vor allem eine langfristige Finanzierung für den Walderhalt und seine Klimaschutzleistung sicherzustellen“.

DFWR

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