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DFV zum Schutz und zur Nutzung der Buchenwälder

Nachhaltig bewirtschaftete Wälder leisten neben dem Nutzen für ihre Eigentümer einen wichtigen Beitrag für unsere Volkswirtschaft. „Der wertvolle Beitrag, den nachhaltig bewirtschaftete Wälder im Zeitalter der Energiewende und für den Klimaschutz zudem bringen, liegt für Waldbesitzer und Forstleute auf der Hand!“, meinte Gudula Lermer, Vorsitzende des Bayerischen und Vizepräsidentin des Deutschen Forstvereins, am 21. März anlässlich des Internationalen Tag des Waldes.
Dabei stelle beispielsweise das Konzept der Bayerischen Staatsregierung zum Schutz und zur Nutzung der Buchenwälder eine umfassende Betrachtungsweise dar. „Die eindimensionale Ausrichtung einiger Naturschutzverbände, trägt dem keinerlei Rechnung!“, so Lermer weiter.
Die für den Naturschutz interessanten Wälder sind der beste Beweis dafür, dass Generationen von Waldbesitzern, private wie öffentliche, die Grundsätze naturnaher Wirtschaft befolgt haben und im Rahmen der Gesetze die Wälder pflegen. So belegt die zweite Bundeswaldinventur (BWI) u.a.,
  • dass die Laubholzfläche insbesondere der Buchenwälder seit Jahren zunimmt,
  • dass die Buchenwälder immer älter werden,
  • dass die starken, dicken Buchen ständig mehr werden,
  • dass die Waldbesitzer in ihren Wäldern nicht das Zuwachspotential ausschöpfen. Dies gilt insbesondere für die Buchenwälder.
75 % der Waldfläche unterliegen besonderen Bewirtschaftungsstandards, zu deren Einhaltung sich die Waldbesitzer im Rahmen von Zertifizierungssystemen freiwillig verpflichten.
Unterstützung von Politik und Gesellschaft bräuchten die Wälder und ihre Eigentümer in der Wald-Wild-Frage. Die natürliche Verjüngung der Wälder kann sich auf zwei Drittel der Waldfläche wegen überhöhter Rehwildbestände nur hinter Zaunschutz so entwickeln, dass gemischte, tannen- und laubholzreiche zukunftsfähige neue Wälder entstehen. Dieses belegen die Bundeswaldinventuren sowie die Audits der Zertifizierungssysteme.
 
DFV

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