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Deutschlands Export und Import von Nadelindustrieholz 2014

Der deutsche Export von Nadelindustrieholz ist 2014 im Vergleich zum Vorjahr um 3,5 % auf 718.000 Fm zurückgegangen. Nach Österreich, dem bislang wichtigsten Abnehmer ging gut ein Viertel weniger, so dass nun Belgien (+ 12 %) auf Platz eins in der Rangliste der bedeutendsten Kunden aufstieg. Italien nahm im Vergleich zum Vorjahr geringfügig mehr ab. Die Lieferungen in die Tschechische Republik sind mit 81.000 Fm kräftig gesunken. Sprunghafte Zuwächse waren bei den Ausfuhren nach Frankreich, Schweden, Dänemark und in die Niederlande zu beobachten, rein mengenmäßig allerdings von eher unergeordneter Bedeutung.
Die Importe von Nadelindustrieholz sind im Jahr 2014 mit 3,10 Mio. Fm deutlich gesunken. Dabei blieben die Lieferungen aus Polen mit 694.000 Fm drei Zehntel unter Vorjahr, die aus Estland und Tschechien stiegen dagegen deutlich bis kräftig an. Die Bezüge aus Schweden haben sich sogar fast verdreifacht. Per saldo wurde gut vier Mal so viel Nadelindustrieholz importiert wie exportiert. Der Einfuhrüberschuss lag im Jahr 2013 bei 2,61 Mio. Fm, im Jahr 2014 bei 2,39 Mio. Fm.
Holzmarktinfo/Quelle: Statistisches Bundesamt

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