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Deutschland: Weniger Nadelstammholz importiert

Die deutschen Importe von Nadelstammholz reduzierten sich im Vergleich der jeweils ersten sechs Monate 2016 und 2017 deutlich um 7 % auf 2,19 Mio. Fm. Rangfolge und prozentuale Veränderung der Importmenge zum ersten Halbjahr 2016: Tschechien 757.079 Fm, –7,3 %; Polen 454.353 Fm, +15,1 %; Norwegen 289.822 Fm, –32,6 %. Auch bei den Einfuhren aus Estland (1. Halbjahr 2017: 96.875 Fm, +69,1 %) und Schweden (1. Halbjahr 2017: 49.297 Fm, +165,3 %) waren sehr starke Zuwächse zu beobachten. Die Lieferungen aus nahezu allen übrigen Ländern reduzierten sich teils kräftig.

Der Wert der gesamten Nadelstammholz-Importe lag in den ersten sechs Monaten 2017 mit 76 €/Fm spürbar über dem des vergleichbaren Vorjahreszeitraumes (74 €/Fm). Der Durchschnittspreis bei Grenzübergang lag bei den Importen aus Tschechien im Betrachtungszeitraum bei 80 €/Fm (Vorjahr 74 €/Fm). Der durchschnittliche Importpreis für polnische Herkünfte blieb im Gegensatz dazu mit 74 €/Fm auf Vorjahresniveau.

Der Einfuhrüberschuss sank im Betrachtungszeitraum von 1,49 Mio. Fm im Vorjahr auf 1,47 Mio. Fm im laufenden Jahr. Damit wird rund drei Mal so viel Nadelstammholz importiert wie exportiert. In den ersten sechs Monaten des vergangenen Jahres lag der Faktor noch bei 2,7.

HMI, Quelle: Statistisches Bundesamt/Red.

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