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Deutschland: Umsatzrückgang bei allen Möbelherstellern

Auch in der Möbelindustrie wirken sich die Corona-Beschränkungen erdrückend auf die ohnehin jüngst sinkenden Umsätze aus. Der Umsatz der deutsche Möbelindustrie verringerte sich im zweiten Quartal 2020 um 16,7 % gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum auf 3,24 Mrd. €. Damit setzt sich der durch die Corona-Pandemie bestärkte Abwärtstrend aus dem Vorjahr fort.

Der Umsatz im Inland sank bis Ende Juni um 13,8 % auf 2,23 Mrd. €, der mit dem europäischen Ausland um 21,4 % auf 647 Mio. €. Die Geschäfte mit Ländern außerhalb der Europäischen Union sanken mit 357 Mio. € noch kräftiger um 24,6 %. Der Auslandsanteil an den Gesamtumsätzen lag im ersten Halbjahr 2020 mit 31 % um 1 % unter Vorjahresniveau.

Für die Holzwirtschaft am bedeutendsten ist der Anteil der Küchenmöbel. In dieser Sparte ist der weltweite Jahresumsatz deutscher Hersteller im zweiten Quartal 2020 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mit 1,1 Mrd. € deutlich um 8,1 % gesunken. Mit einem Umsatzrückgang um 2,1 % auf 664 Mio. € machte der inländische Absatz 60 % des Gesamtumsatzes aus. Die Geschäfte mit dem europäischen Ausland stiegen um 15,3 % auf 349 Mio. € und auch die mit Ländern außerhalb Europas erhöhten sich mit 99 Mio. € um 17 %.

Die Gesamtumsätze an Büro- und Ladenmöbeln verringerten sich um 16 % auf 762 Mio. €, die von sonstigen Möbeln sanken um 22,9 % auf 1,36 Mrd. €.

Quelle: HMI/Statistisches Bundesamt

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