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Deutschland: Säger konnten Nadelschnittholzpreise anheben

Die aktuelle Geschäftslage im Nadelschnittholz erzeugenden Gewerbe hat sich im Mai etwas gebessert. Zwar bezeichneten drei Zehntel der durch das ifo-Institut befragten Unternehmen sie als unbefriedigend, dies waren aber weniger als noch im April. Umgekehrt stieg der Anteil derer, die bereits wieder von guten Geschäften sprachen, von einem auf zwei Zehntel. Alle anderen sahen sie als befriedigend bzw. saisonüblich an. Für die nächsten sechs Monate geht sogar fast die Hälfte von einer günstigeren Situation aus. Ebenso viele rechnen mit keiner Veränderung, rund ein Zehntel mit einer sich verschlechternden Lage.Das Produktionstempo ist laut Umfrageergebnis branchenweit nur geringfügig gestiegen. Die Produktion dürfte in den kommenden drei Monaten weiter leicht an Fahrt gewinnen: Der Anteil der Firmen, die eine Beschleunigung der Fertigung planen, lag bei zwei Zehnteln, während alle übrigen beabsichtigen, das Produktionstempo beizubehalten.Laut Zusatzerhebung des Ifo-Instituts bezeichneten lediglich 6 % der Säger ihre Wettbewerbsposition in Deutschland als besser, 10 % als schlechter und mehr als acht Zehntel als unverändert. Die Rohstoff- und Vormaterialbestände reichen derzeit für eine Produktionsdauer von 4,2 Wochen, die Fertigwarenbestände entsprechen zurzeit 2,3 Wochen.Die inländischen Verkaufspreise für Nadelschnittholz konnte beinahe die Hälfte der Betriebe anheben, ein Drittel konnte die Preise zumindest halten. Für den Erzeugerpreisindex von rauem Fichten-/Tannenschnittholz hat das Statistische Bundesamt für Februar 2014 mit 115,0 Punkten (2010 = 100) einen marginalen Preisanstieg errechnet. Binnen Jahresfrist ergibt sich eine deutliche Zunahme um 4,3 %. Nadelhobelware lag dem Index zufolge mit 112,3 Zählern um 0,1 % über Vormonatsniveau. Im Vergleich zum Vorjahr war ein deutlicher Anstieg um 3,5 % zu verzeichnen. Die kommenden drei Monate betreffend rechnet ein Drittel der Befragten mit weiter anziehenden Preisen, alle übrigen gehen davon aus, dass die Preise stabil bleiben. Das Exportgeschäft dürfte sich kaum ändern.

HMI

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