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Deutschland: Preisindex für Stammholz

Nach den Erhebungen des Statistischen Bundesamtes erreichte Fichtenstammholz B2 im Frühjahr 2014 das Hoch von 127 Indexpunkten (2010 = 100), gab dann aber bis zum März 2015 etwas nach. Sturmbedingt sank der Index ab dem zweiten Vierteljahr deutlich und erreichte im September 2015 nur noch 117,0 Punkte.
Die Kiefernpreise blieben im dritten Quartal 2015 von der Entwicklung bei der Fichte noch relativ unbeeinflusst, was jedoch eher an den vergleichsweise geringen Verkaufsmengen und den weiterhin gültigen Liefervereinbarungen liegen dürfte. Im September gab Kiefernstammholz B2 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat um 4,3 % auf 126,1 Punkte nach.
Buche B4 konnte binnen Jahresfrist kräftig um 8,8 % auf 104,9 Punkte im September 2015 zulegen, Eiche B4 sogar um 10,4 % auf 119,5 Punkte.
Ähnlich verlief die Entwicklung bei Nadelstammholz-Abschnitten: Sowohl der Index für Fichte BC als auch Kiefer BC erreichte im Frühjahr 2014 ein Allzeithoch. Seit diesem Zeitpunkt gaben die Preise fast stetig nach. In Folge von Sturm Niklas hat sich dieser Rückgang bei Fichte ab März 2015 deutlich verschärft. Zum Ende des dritten Vierteljahres 2015 lag der Index von Fichte bei 125,0 (-7,3 % gegenüber dem Vorjahr) und der von Kiefer bei 120,8 Punkten (- 5,8 %).
HMI, Quelle: Statistisches Bundesamt/Red.

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