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Deutschland: Pellet-Produktion und Preise im Mai

Deutschland: Pellet-Produktion und Preise im Mai

Der Preisindex des Deutschen Energieholz- und Pelletverbandes (DEPV) für Mai 2013 lautet 263,93 EUR/t. Damit ist der Pelletpreis gegenüber dem Vormonat um etwa 2,6 % rückläufig, gegenüber dem März 2013 sogar 3 %.
Laut DEPV kosten ein Kilogramm Holzpellets bundesweit durchschnittlich 0,26 EUR bzw. eine Kilowattstunde (kWh) Wärme aus Pellets 5,39 ct. Gegenüber Heizöl (Preis Mai 2013: 0,84 EUR/l) beträgt der Kostenvorteil aktuell 31,7 %.
Angesichts der gegenwärtigen Preissituation rät der DEPV Heizungsbetreibern dazu, jetzt die Lager aufzufüllen. Im Mai bieten viele Pellethändler Einlagerungsaktionspreise an, um ihre Vorräte abzubauen.
 
Die Pelletpreise zeigen sich auch im Mai 2013 regional unterschiedlich. Wer im Süden mit Pellets heizt zahlt aktuell 263,51 EUR/t bei Abnahme von 6 t Qualitätspellets. In der Mitte Deutschlands zahlt man für die gleiche Menge 267,31 EUR/t. Am günstigsten ist der Pelletpreis momentan im Norden und Osten, wo er im Mai 261,67 EUR/t beträgt.
 
DEPV erwartet weiterhin guten Marktverlauf
 
Mengen zu 26 t werden im Mai 2012 zu folgenden Konditionen verkauft: Im Süden 251,43 EUR/t, Mitte 250,32 EUR/t, Norden/Osten 244,07 EUR/t.
Im Jahr 2013 rechnet der DEPV mit einer Pelletproduktion von über 2 Mio. t in Deutschland. „Die im ersten Quartal hergestellten rd. 540.000 t sprechen dafür, dass wir auch in diesem Jahr europaweit das Land mit der höchsten Produktionsrate sein werden“, so der geschäftsführende DEPV-Vorsitzende Martin Bentele. Die hohe Produktion sei auch das Resultat des seit 15 Monaten sehr guten Marktverlaufes.
 
Nach DEPV-Schätzungen hat sich der Bestand an Pelletfeuerungen aktuell in Deutschland auf rd. 100000 Pelletöfen sowie knapp 200.000 Heizkessel in Ein- und Zweifamilienhäusern (<50 kW Leistung) erhöht. Größere Anlagen, die in kommunalen und gewerblichen Immobilien sowie in der Wohnungswirtschaft zum Einsatz kommen, beziffert der Verband auf knapp 10000 Stück. Für deren Betrieb werde bereits etwa ein Drittel der deutschen Produktion verbraucht.
DEPV

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