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Deutschland: Palettenpreise kräftig gestiegen

Wirtschaftliche Auswirkungen der zur Bewältigung der Corona-Pandemie weltweit getroffenen Maßnahmen sind auch am Palettenmarkt spürbar.

Der Transportmarkt leidet mitunter durch Einschränkungen an den EU Grenzen unter massiven Zeitverlusten. Somit konnten Palettenhersteller aus der Ukraine, dem Baltikum und Polen ihre Lieferungen nach Deutschland nur verspätet oder überhaupt nicht zustellen. Dies hatte zur Folge, dass die Preise für neue Europaletten in Deutschland kräftig anstiegen. Deutsche Käufer, die bislang vornehmlich Paletten aus dem Ausland bezogen gingen als Verlierer aus dieser Entwicklung hervor, da sie keine Lieferbeziehung zu deutschen Produzenten hatten.

Anfang April 2020 liegen die Preise für neue Europaletten (EPAL/UIC-EUR) im Norden der Republik zwischen 8,15 und 8,35 €/Pal., während im Süden Preise zwischen 8,25 und 8,50 (Vorjahr: 7,60 – 7,90) €/Pal. die Regel sind. Damit ist nach einem langen Abwärtstrend in der Preisentwicklung ein kräftiger Anstieg zu verzeichnen. Der Palettenpreisindex Europalette (März 2019 = 100 %) ist von 94,6 Prozentpunkten im März 2020 auf 103,2 Prozentpunkte im April angestiegen. Auch für die Klassen gebrauchter Klassen ist ein übergreifender Preisanstieg zu beobachten.

Quelle: HMI/Paletten Report

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