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Deutschland: Importe von Nadelindustrieholz kräftig reduziert

Die deutschen Importe von Nadelindustrieholz reduzierten sich in den ersten neun Monaten 2016 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 15,3 % auf 2,33 Mio. Fm. Im Gesamtjahr 2015 war noch ein Anstieg um 11 % zu beobachten.
Ein Anstieg der Importe war lediglich bei den Lieferungen aus den beiden wichtigsten Lieferländern Polen und Tschechien um 17,0 % auf 777.483 Fm bzw. um 2,9 % auf 359.545 Fm zu verzeichnen. Aus fast allen anderen Ländern sanken die deutschen Bezüge teils recht kräftig. Beispielsweise kamen aus Estland mit 305.784 Fm 39,6 % weniger, aus Lettland sanken die Bezüge um 23,7 % auf 163.250 Fm und aus Norwegen um 21,6 % auf 115.399 Fm.
Nachdem die Exporte von Nadelindustrieholz im o.g. Zeitraum geringfügig gestiegen sind, ergibt sich ein Einfuhrüberschuss von 1,79 Mio. Fm (2015: 2,22 Mio. Fm). Anders ausgedrückt importierte Deutschland im Betrachtungszeitraum 2015 etwa 5,2-mal so viel wie exportiert wurde, im laufenden Jahr sank der Faktor auf 4,3.
Der Durchschnittswert aller Importe Januar bis Ende September 2016 bei Grenzübergang lag bei 51 €/Fm, für den vergleichbaren Vorjahreszeitraum bei 52 €/Fm.
HMI, Quelle: Statistisches Bundesamt/Red.

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