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Deutschland: Import und Export von Nadelindustrieholz

Die deutschen Importe von Nadelindustrieholz (anderes als Nadelsägerundholz) reduzierten sich in den ersten drei Monaten 2017 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 9 % auf 808.000 Fm. Bereits im Gesamtjahr 2016 war noch ein Rückgang um 7 % zu beobachten. Der Durchschnittswert aller Importe bis Ende März 2017 bei Grenzübergang lag bei 48 €/Fm, für den vergleichbaren Vorjahreszeitraum errechnet sich ein Mittel von 50 €/Fm. ; Ein Anstieg der Importe war lediglich bei den Lieferungen aus den Lieferländern Polen, Tschechien und Lettland zu verzeichnen. Die Einfuhren aus Polen erhöhten sich um 8 % auf 303.000 Fm, die aus Tschechien um 3 % auf 121.000 Fm und die aus Lettland um 14 % auf 63.000 Fm. Aus allen anderen Ländern sanken die deutschen Bezüge teils recht kräftig. Beispielsweise kamen aus Estland 16 % weniger, aus Österreich und Norwegen sanken die Lieferungen jeweils um 27 %. ; Nachdem die Exporte von Nadelindustrieholz in den ersten drei Monaten 2017 etwas stärker gesunken sind als die Importe, senkt sich der Einfuhrüberschuss von 724.000 Fm im Jahr 2016 auf nur noch 660.000 Fm 2017. Anders ausgedrückt importierte Deutschland im ersten Quartal 2016 etwa 5,4-mal so viel wie exportiert wurde, im laufenden Jahr stieg der Faktor auf 5,5.

HMI/Quelle: Statistisches Bundesamt

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