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Höhere Spanplattenpreise zu erwarten

Die allgemeine Geschäftslage der deutschen Erzeuger von Spanplatten wurde im Februar 2014 von zwei Zehnteln der ifo-Meldebetriebe als gut, von fast zwei weiteren Zehnteln dagegen als schlecht bezeichnet. Für die kommenden sechs Monate ist der überwiegende Teil der Branche der Ansicht, dass sich an dem Geschäftsumfeld nichts wesentlich ändern wird, knapp zwei Zehntel rechnen allerdings mit eine Verschlechterung der Lage.
Das Einkaufsinteresse an Holzspanplatten hat sich im Durchschnitt der Branche kräftig belebt, die Auftragsbestände sind bei zwei Dritteln gestiegen. Dem entsprechend beurteilen fast drei Viertel der Befragten die gegenwärtige Auftragslage als ausreichend, gut ein Viertel spricht sogar von einem verhältnismäßig großen Auftragsbestand. Dennoch wird die Produktionsgeschwindigkeit nach allgemeiner Einschätzung in den nächsten drei Monaten etwas zurückgefahren.
Die inländischen Verkaufspreise konnten drei Viertel der ifo-Testteilnehmer anheben, bei allen anderen blieben sie zumindest unverändert. Der Erzeugerpreisindex von rohen oder geschliffenen Holzspanplatten ist zuletzt nach Angaben des Statistischen Bundesamtes spürbar um 0,9 % gestiegen. Mit einem Stand von 106,6 Punkten (2010 = 100) wurde der entsprechende Vorjahreswert bei rohen oder geschliffenen Spanplatten allerdings noch immer um 1,0 % unterschritten. Nach Einschätzung von gut sieben Zehnteln der befragten Betriebe düften sich in den kommenden drei Monaten weitere Preisanhebungen realisieren lassen.
Bezüglich der künftigen Exportgeschäfte wird sich die Lage in der näheren Zukunft allgemeiner Einschätzung nach möglicherweise etwas bessern.
Holzmarktinfo

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