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Deutschland: Export von Nadelstammholz

In den ersten neun Monaten 2016 sanken die deutschen Exporte von Nadelstammholz im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum deutlich um 10,5 % auf 1,26 Mio. Fm. Im ersten Quartal 2016 war noch ein Anstieg um zwei Zehntel zu verzeichnen und bezogen auf das erste Halbjahr noch ein marginaler Anstieg.
Die Lieferungen nach Österreich verringerten sich in den ersten drei Quartalen des Jahres 2016 um 14 % auf 870.386 Fm. Der Marktanteil Österreichs als der mit Abstand bedeutendste Abnehmer von Nadelstammholz sank demnach von 72 % im Vorjahr auf nun 69 %. Belgien als zweitwichtigster Abnehmer reduzierte seine Nadelstammholz-Bezüge aus Deutschland um 5 % auf 101.557 Fm. Die Lieferungen nach Tschechien (+18 % auf 68.080 Fm), in die Schweiz (+26 % auf 58.680 Fm) sowie nach Frankreich (+49 % auf 52.235 Fm) legten kräftig bis sehr kräftig zu. Recht kräftig gesunken sind die Ausfuhren in einige andere Länder wie beispielsweise in die Niederlande (-51 % auf 19.828 Fm) oder nach Luxemburg (-66 % auf 9.299 Fm), so dass am Ende dennoch ein deutliches Minus übrig blieb.
Der Wert der gesamten Nadelstammholz-Exporte lag in den ersten neun Monaten 2016 mit 77 €/Fm geringfügig unter dem des vergleichbaren Vorjahreszeitraumes (78 €/Fm). Bei den Exporten nach Österreich lag der Durchschnittspreis bei Grenzübergang im Betrachtungszeitraum bei 79 €/Fm (Vorjahr 81 €/Fm).
HMI/Quelle: Statistisches Bundesamt/Red.

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