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Deutschland: Export und Import von Nadelschnittholz

Die Exporte von Nadelschnittholz (raue Ware) lagen bis zum Ende des 1. Halbjahres 2013 mit 2,39 Mio. m³ fast ein Zehntel unter dem Niveau des vergleichbaren Vorjahreszeitraums. Die Lieferungen in die fünf bedeutendsten Abnehmer sind teils recht kräftig zurückgegangen. So ging nach Österreich mit 398.000 gut ein Zehntel weniger, Frankreich und Italien bezogen mit 325.000 m³ bzw. 199.000 m³ jeweils 17 % weniger. Die Exporte in die Niederlande reduzierten sich mit 247.000 m³ sogar um 20 %. Bemerkenswert sind dagegen die sprunghaften Zunahmen in Länder wie China (+ 486 % auf 96.000 m³), Indien (+ 147 % auf 86.000 m³) oder Japan (+ 135 % auf 61.000 m³).
Der Wert der Exporte bei Grenzübergang stieg im 1. Halbjahr 2013 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 5 €/m³ auf 184 €/m³.
Die Importe von Nadelschnittholz (raue Ware) sank im gleichen Zeitraum kräftig um 12 % auf 1,50 Mio. m³. Dabei sanken die Importe aus Schweden um 15 % auf 317.000 m³. Auch aus den meisten anderen der nächstwichtigsten Herkunftsländer wurde weniger geliefert. So reduzierten sich beispielsweise die Bezüge aus Russland um 22 % auf 242.000 m³, die aus Österreich um 18 % auf 148.000 m³ die aus Weißrussland um 4 % auf 97.000 m³ und die aus der Tschechischen Republik sogar um 43 % auf 77.000 m³.
Der Wert der Importe bei Grenzübergang blieb im 1. Halbjahr 2013 mit 200 €/m³ exakt auf Vorjahresniveau.
Holzmarktinfo/Quelle: Statistisches Bundesamt

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