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Deutschland: Export und Import von Laubschnittholz 2013

Im Jahr 2013 sind die Ausfuhren von Laubschnittholz im Vorjahresvergleich um 8 % auf insgesamt 623.000 m³ gestiegen. Wie schon in den Vorjahren war China (145.330 m³) der bedeutendste Abnehmer, gefolgt von Polen (65.885 m³), den USA (51.263 m³), den Niederlanden (35.908 m³) und Großbritannien (28.611 m³). China (+28 %) und die USA (+16,5 %) nahmen deutlich mehr ab als im Jahr zuvor, wohingegen sich die Lieferungen nach Polen (-9,2 %) und in die Niederlande (-16,8 %) deutlich reduzierten. Hervorzuheben sind die sprunghaften Steigerungen der Lieferungen nach Vietnam: Sie haben sich binnen Jahresfrist verdreifacht.
Der Durchschnittspreis aller Exporte lag bei Grenzübergang im Jahr 2012 bei 438 €/m³ und im Jahr 2013 bei 423 €/m³.
Die Einfuhr von Laubschnittholz sank 2013 im Vergleich zu 2012 um knapp ein Zehntel auf 391.000 m³. Aus dem wichtigsten Lieferland USA kam mit 59.000 m³ knapp 10 % weniger. Die Lieferungen aus Weißrussland sanken mit 37.000 m³ um ca. 24 %, aus der Ukraine kamen mit 25.583 m³ etwa 21 % weniger.
Bei den Importen errechnet sich für 2012 ein Durchschnittspreis von 472 €/m³ und für 2013 einer von 474 €/m³.
Holzmarktinfo/Red./Quelle: Statistisches Bundesamt

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