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Deutschland: Einschlag von Industrieholz 2012

Die Ernte von Industrieholz (inkl. Energieholz und nicht verwertetes Holz) ist zwar im Jahr 2012 mit 25,71 Mio. Fm deutlich um 5 % gesunken, dennoch war dies die drittgrößte Menge seit Beginn der Erfassung des Einschlags.
Der stärkste Rückgang war bei Fichte mit -12 % auf 8,02 Mio. Fm zu verzeichnen. Nachdem der Einschlag von Buche lediglich um gut 1 % zurückging, war 2012 das zweite Jahr in Folge, in dem mehr Buche als Fichte bereitgestellt wurde.
An Eiche wurde mit 1,43 Mio. Fm 6 % weniger auf den Markt gebracht.
Das Angebot an Kiefer reduzierte sich um fast 2 % auf 6,99 Mio. Fm.

Betrachtet man nur Industrieholz und nicht verwertetes Holz (also ohne Energieholz) so errechnet sich lediglich bei Fichte ein Minus von 12 % auf 5,01 Mio. Fm. Bei allen anderen Holzarten stieg der Einschlag mehr oder weniger deutlich. So lag das Plus bei Kiefer bei 4 %, bei Buche bei +6 % und bei Eiche sogar bei 8 %.

Holzmarktinfo/Quelle: Statistisches Bundesamt

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